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Aktuelle Artikel
Giftige Hilfe -
Giftige Hilfe

Immer mehr internationale Hilfskonvois versuchen, die Belagerung Gazas zu durchbrechen. Ein großer Teil der Medikamente, die Gaza geschenkt werden, stellt jedoch eher eine Gefahr denn eine Hilfe dar. Lieferungen verfallener Arzneimittel sorgen in Gaza für Probleme.

© 2010 Gil Yaron - Making the Middle East Understandable
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Libanon droht wieder Krise -
Libanon droht wieder Krise

Spionageaffären, Ermittlungen in einem Mordfall und politische Spannungen zwischen pro-westlichen und pro-iranischen Kräften drohen, den Libanon erneut in eine Krise zu stürzen.

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Raketenabwehr umstritten -
Raketenabwehr umstritten

Der letzte Feldversuch des neu entwickelten Raketenabwehrsystem „Stahldom“ soll „alle Erwartungen überstiegen“ haben. Doch Sinn und Effizienz des neuen Systems sind in Israel umstritten.

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Vergewaltigung oder Rassismus? -
Vergewaltigung oder Rassismus?

In Israel wurde ein Mann für 18 Monate ins Gefängnis geschickt, weil er sich ins Bett einer jungen Frau hineingelogen hat. Manche sprechen vom Schutz der Frauen, manche von Übertreibung, andere vermuten hinter dem harten Urteil Rassismus, weil der Mann Araber und die Frau Jüdin ist.

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Nach der Blockade -
Nach der Blockade

Nach vier Jahren hat Israel die Blockade des Gazastreifens erheblich erleichtert. Doch das Leben im verarmten Landstrich ist noch weit von Normalität entfernt. Die Hamas scheint bisher von den Entwicklungen zu profitieren.

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Heißer Sommer im Libanon? -
Heißer Sommer im Libanon?

Kein Tag vergeht, an dem Israel und die libanesische Hisbollahmiliz sich nicht gegenseitig drohen und ihre eigene Bevölkerung vor einem Angriff der anderen Seite warnen. Zunehmend sind nun auch europäische UNIFIL-Soldaten von den Spannungen betroffen. Nach der Entdeckung von Erdgasreserven im Mittelmeer könnte auch dem deutschen Kontingent zur See Gefahr drohen.

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Die Schönen und die Biester -
Die Schönen und die Biester

In einer abgelegenen Kaserne in Nordisrael geben junge Soldatinnen jugendlichen Kriminellen Hoffnung auf ein neues, normales Leben.

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Nicht mehr still -
Nicht mehr still

Vier Jahre lang hat Noam Schalit stillgehalten und auf seine Regierung vertraut. Aber jetzt hat der Vater eines verschleppten israelischen Soldaten genug: Er will den Staat dazu zwingen, einen Deal mit der Hamas zu machen.

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Bubenstreich in Hebron -
Bubenstreich in Hebron

Für die einen ist es ein harmloser Bubenstreich gelangweilter Soldaten, für die anderen der Versuch, das Leid der Palästinenser vergessen zu machen. Ein Hip-Hop Tanz israelischer Elitesoldaten sorgt im Nahen Osten für Aufruhr.

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Wieder beste Freunde? -
Wieder beste Freunde?

Einen herzlicheren Empfang hätte Israels Premier sich in Washington nicht wünschen können. Er kehrt mit handfesten Versprechen für Israels Atomprogramm zurück, und musste sich zu nichts verpflichten. Nachdem es monatelang in den israelisch-amerikanischen Beziehungen kriselte, sollen nun alle Spannungen beigelegt sein. Was dies für den Friedensprozess bedeutet bleibt allerdings unklar.

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Jerusalem - Die geteilte vereinte Stadt -
Jerusalem - Die geteilte vereinte Stadt

Israels Premiers und Politiker bezeichnen Jerusalem gern als ihre "ewige, unteilbare Hauptstadt". Durch die umstrittene Hauptstadft des Judenstaates ziehen sich jedoch unzählige Trennlinien. Wie leben die Menschen hier wirklich zusammen? Ein Blick auf den komplexen Alltag der Heiligen Stadt.

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Liebe wider Willen -
Liebe wider Willen

Dass Fußballfans ihr Team anfeuern ist Routine. Wenn die Mannschaft aber für Deutschland spielt und die Fans Israelis sind, ist das außergewöhnlich. Trotz der belasteten Geschichte ist die deutsche Nationalelf eins der beliebtesten Teams im Land.

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Neue Kompetenzen für alte Richter -
Neue Kompetenzen für alte Richter

Selbst israelische Medien hatten bisher nur wenig Gutes über die Kommission zu sagen, die Premier Benjamin Netanjahu eingesetzt hatte, um die blutige Übernahme des türkischen Schiffes „Mavi Marmara“ Ende Mai zu untersuchen. Damals hatten israelische Soldaten neun türkische Staatsbürger bei dem Versuch, die Seeblockade des Gazastreifens zu brechen, getötet. Nicht nur die Zusammenstellung der Kommission, drei Pensionäre mit einem Durchschnittsalter von 83 Jahren und zwei internationale Beobachter ohne Befugnisse, wurde bemängelt, sondern auch die mangelnden Vollmachten. Die Kommission habe einfach keine Zähne, schrieb ein Kommentator und äußerte den Verdacht, Netanjahu wolle sich einen Persilschein ausstellen lassen. Aber der Richter spielt Netanjahus Spiel nicht mit, Er fordert weitgehende Kompetenzen.

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Eklat um Gazabesuch -
Eklat um Gazabesuch

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hatte auf Kooperation gesetzt. Aber allen diplomatischen Anstrengungen zu trotz machte Israel einem geplanten Besuch im Gazastreifen in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung.

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Wem gehört der Judenstaat? ein Hintergrund -
Wem gehört der Judenstaat?

Der Streit um eine Schule in Israel legt den tiefen Graben zwischen säkularen und ultra-orthodoxen Juden offen. Nicht nur Politiker sehen in den neuesten Unruhen im Land den Anfang eines entscheidenden Kulturkampfs. Blutvergießen konnte vorerst vermieden werden.

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Gene und Geschichte -
Gene und Geschichte

Molekularbiologische Studien könnten dabei helfen, Fragen zu beantworten, über die sich Historiker, Rabbiner und Politiker bereits seit Jahrhunderten streiten. In einer Studie menschlichen Erbmaterials untersuchten Forscher die genetische Verwandtschaft verschiedener Bevölkerungsgruppen, und gaben Antwort über Herkunft und Geschichte des jüdischen Volkes. Die Forschungsergebnisse sind medizinisch und historisch wertvoll, könnten allerdings in der Politik höchst problematische Anwendungen finden.

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Rettung aus Südafrika -
Rettung aus Südafrika

Die Fußballweltmeisterschaft könnte da Erfolg haben, wo die internationale Diplomatie versagt. Wenn Geschichte als Anhaltspunkt dienen kann, steht der Region ein ruhiger Monat bevor, zum Unmut mancher Extremisten.

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Wieder allein -
Wieder allein

Es ist noch nicht lang her, da fühlten Israelis sich ständig belagert und bedroht. Der Friedensprozess verwandelte dieses Lebensgefühlfür kurze Zeit. Spätestens seit der blutigen Übernahme des Schiffes „Mavi Marmara“, das mit internationalen Aktivisten und Hilfsgütern an Bord die Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollte, machte diesem neuen Gefühl ein jähes Ende. Nachdem israelische Kommandos neun Menschen im Mittelmeer töteten und die Welt empört aufschrie, fühlt Israel sich wieder angegriffen und zunehmend isoliert.

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Israel lehnt internationale Untersuchungskommission ab -
Israel lehnt internationale Untersuchungskommission ab

Israel hat die Idee einer internationalen Untersuchungskommission nach dem Zwischenfall im Mittelmeer abgelehnt, unterdessen entfaltet sich die Krise weiter. Lesen Sie hier mehr.

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Medienkrieg geht weiter -
Medienkrieg geht weiter

Während Israel nach dem Zwischenfall im Mittelmeer um Schadensbegrenzung bemüht ist, versuchen Israels Gegner, das Debakel zu ihren Gunsten auszuschlachten.

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Druck auf Israel hält an -
Druck auf Israel hält an

Nach dem Debakel der blutigen Übernahme eines Hilfskonvois internationaler Aktivisten durch israelische Kommandos lässt der Druck auf Jerusalem nicht nach. Noch wehrt Israels Premier Benjamin Netanjahu sich gegen die Einrichtung einer Untersuchungskommission, aber selbst innerhalb des Kabinetts wird die Forderung nach einer Untersuchung des Zwischenfalls im Mittelmeer laut.

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Ende eines Bündnisses -
Ende eines Bündnisses

Einst galt die Türkei als Israels wichtigster Verbündeter in der Region. Das scheint nun endgültig vorbei zu sein. Der Kurswechsel Ankaras in Bezug auf Jerusalem weist aber auf mehr als nur die bilateralen Beziehungen hin. Premier Racip Erdogan richtet seinen Staat neu aus.

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Scharfe Kritik an Israel -
Scharfe Kritik an Israel

Nach der blutigen Übernahme eines internationalen Hilfskonvois sah Israel sich gestern scharfer Kritik auch von Seiten guter Verbündeter ausgesetzt. Die Aktion im Mittelmeer rückt die Blockade des Gazastreifens erneut ins internationale Rampenlicht. Kaum jemand beachtet dabei aber die Rolle, die Ägypten spielt.

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Warum haben wir sie nicht versenkt? -
Warum haben wir sie nicht versenkt?

Die Euphorie vor der Übernahme des Hilfskonvois im Mittelmeer wich nach dem Blutbad an Bord der „Mavi Marmara“ einer Katerstimmung. Regierung, Armeeführung, die Aktivisten und der Rest Welt geraten ins Kreuzfeuer einer Bevölkerung, die sich nicht verstanden fühlt. Nur die Soldaten, die an Bord geschickt wurden, nimmt ganz Israel in Schutz.

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Kritik ja, aber fair - Kommentar -
Kritik ja, aber fair - Kommentar

Israel steht wieder am Pranger, diesmal wahrscheinlich zu Recht. Nichts kann entschuldigen, dass neun Zivilisten bei der blutigen Übernahme des internationalen Hilfskonvois im Mittelmeer getötet wurden. Selbst die Belagerung des Gazastreifens, lässt sich kaum verteidigen – weder moralisch, noch politisch. Sie hat der Herrschaft der Hamas im Gazastreifen nicht geschadet, sondern sie vielleicht sogar gestärkt. Ihr Wiederaufrüsten hat die Blockade nicht verhindert. Die Islamisten besitzen bereits Raketen, die Tel Aviv erreichen können. Sie besitzen genug Munition, feuern sie ihre Raketen doch wöchentlich auf israelische Städte ab und schießen auf israelische Landwirte, die ihre Felder nah der Grenze bearbeiten. Aber trotzdem verfehlt ein großer Teil der Kritik ihr Ziel, und dass aus zwei Gründen.

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Dummheit hat ihren Preis - Kommentar -
Dummheit hat ihren Preis - Kommentar

Israels Regierung gefährdet mit ihrer Dummheit ihren Staat. Lesen Sie hier, warum

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Hintergrund - Die Blockade Gazas -
Hintergrund - Die Blockade Gazas

Israel und Ägypten erhalten seit dem Sommer 2007 eine Blockade des Gazastreifens aufrecht. Lesen Sie hier warum und mit welchen Konsequenzen.

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Blutbad im Mittelmeer -
Blutbad im Mittelmeer

Bei einer israelischen Kommandoaktion im Mittelmeer gegen einen Konvoi mit rund 800 internationalen Aktivisten sind mindestens 15 Menschen getötet und zig verletzt worden. Nun steht der Region eine neue Krise ins Haus.

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Sturm auf hoher See -
Sturm auf hoher See

Israel bereitet sich auf die Ankunft hunderter Aktivisten vor, die am Samstag die Blockade des Gazastreifens mit acht Schiffen durchbrechen wollen. Die wollen medienwirksam einen Zusammenstoß mit der Armee provozieren, um Aufmerksamkeit auf die Blockade zu lenken.

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Beide haben Recht - ein Kommentar -
Beide haben Recht - ein Kommentar

Die Aktivisten, die die israelische Blockade durchbrechen wollen, haben Recht, genau wie Israel, dass die Aktivisten dafür kritisiert.

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Israel probt den Krieg -
Israel probt den Krieg

Zum vierten Mal hält Israel eine einwöchige, landesweite Zivilschutzübung ab, die größte der Welt. Gestern wurde die gesamte Bevölkerung dazu angehalten, für zehn Minuten die Bunker aufzusuchen.

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Spuren der Bombe -
Spuren der Bombe

Die britische Zeitung „Guardian“ behauptet, den ersten schriftlichen Beweis dafür geliefert zu haben, dass Israel Atomwaffen besitzt. Israel dementiert scharf. Mit der Veröffentlichung der Protokolle mehrerer geheimer Treffen zwischen israelischen und südafrikanischen Ministern und Funktionären kommt Israels Atompolitik immer mehr unter Druck.

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Fenster zur Vergangenheit -
Fenster zur Vergangenheit

Der Restaurator Matthias Blana ist einer der wenigen Experten Deutschlands die sich darauf verstehen, antike Keramikscherben aus archäologischen Ausgrabungen wieder zu prachtvollen Vasen zusammenzufügen. Für ihn sind die alten Gefäße ein „Fenster zur Vergangenheit“.

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Jeden Freitag zur Demo -
Jeden Freitag zur Demo

Eine Mischung aus politischer Überzeugung, Abenteuerlust und Routine treibt jeden Freitag zig Israelis über die Grenze ins Westjordanland, wo sie Schulter an Schulter mit Palästinensern gegen den Bau von Grenzanlagen und Israels Besatzung demonstrieren. Dabei nehmen sie auch Gefahren in Kauf.

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Bald wieder Krise? -
Bald wieder Krise?

Die indirekten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern haben nach 18 Monaten Stillstand auf Druck aus Washington gerade erst begonnen. Mehrere Aussagen israelischer Politiker beschwören nun bereits die nächste Krise herauf.

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Israel als sicherer Hafen für Anleger -
Israel als sicherer Hafen für Anleger

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nahm gestern (Montag) einstimmig Slowenien, Estland und Israel in den exklusiven Kreis der 31 hochentwickelten Industrienationen auf. Die OECD bestätigt damit einen Insidertrend, der Israels Wirtschaft und die Landeswährung, den Neuen Israelischen Schekel (NIS), in den vergangenen Jahren als eine der stabilsten Investitionen weltweit ausgemacht hat. 

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Ein friedlicher Krieg -
Ein friedlicher Krieg

Die Libanesen behaupten, die wahren Erfinder von Hummus zu sein, eine Kichererbsenpaste, die in Nahost zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Seit Monaten bezichtigen die Libanesen nun Israel, ihnen den Hummus als Nationalgericht geraubt zu haben. Das hat zu einem Krieg um Hummus geführt.

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Die weisse Intifada -
Die weisse Intifada

Das kleine palästinensische Dorf Bilin gilt als der Prototyp des friedlichen Widerstands gegen die israelische Besatzung. Nachdem die Attentatswelle der zweiten Intifada, der gewaltsame Aufstand gegen Israel, scheiterte, erhält Bilins Idee von der „weißen Intifada“ in der palästinensischen Gesellschaft immer mehr Zuspruch. Viele Orte im Westjordanland kopieren das „Bilin Modell“, politische Parteien übernehmen das Konzept. Von einer Massenbewegung kann aber noch keine Rede sein.

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Das Ende des Jordan? -
Das Ende des Jordan?

Bald wird es unmöglich sein, jemand über den Jordan zu bringen. Aus dem einst wichtigsten Fluss des Heiligen Landes ist ein schmaler Abwasserkanal geworden. Doch selbst diesem trüben, schmalen Rinnsal droht im kommenden Jahr das Aus, wenn nicht massiv eingegriffen wird.

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Neue Friedensverhandlungen in Nahost -
Neue Friedensverhandlungen in Nahost

Nach einem Jahr völligen Stillstands soll noch in dieser Woche der Nahostfriedensprozess wieder beginnen, doch nur wenige sehen dies als Anlass für neuen Optimismus.

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Vom Feind zum Kunden -
Vom Feind zum Kunden

Der Flughafen in Tel Aviv war für arabische Israelis früher Sinnbild der Unterdrückung und Diskriminierung durch den Staat der Juden. Heute könnte er Dank Kooperation von Sicherheitskräften und arabischen Bürgerrechtlern zu einem Symbol der Koexistenz werden.

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Israel befürwortet Atomwaffensperrvertrag -
Israel befürwortet Atomwaffensperrvertrag

Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon reagierte gestern (Donnerstag) auf einem Treffen mit ausländischen Journalisten auf die Forderung des US-Präsidenten Barack Obama, dass Israel dem Atomwaffensperrvertrag (non-proliferation treaty – NPT) beitritt. "Grundsätzlich unterstützen wir die Absicht, eine Welt zu schaffen, in der es keine Atomwaffen und keine Bedrohung gibt", sagte Ayalon. "Sobald in dieser Region ein Zustand friedlicher Koexistenz vorherrscht, sind wir durchaus dazu bereit, unsere Strategie der nuklearen Vieldeutigkeit zu überdenken", sagte Ayalon.

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Als die Schoa nach Israel kam -
Als die Schoa nach Israel kam

Als Agenten des Mossad am 11. Mai 1960 Adolf Eichmann in Buenos Aires ergriffen und nach Jerusalem brachten, begann einer der wichtigsten Gerichtsprozesse in Israels Staatsgeschichte. Mit dem Prozess gegen den Architekten des Holocausts setzte sich der Judenstaat zum ersten Mal offen mit den Schrecken des Völkermords der Nazis auseinander. Fünfzig Jahre danach sprach unsere Zeitung mit dem stellvertretenden Chefankläger Gabriel Bach.

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Die schlaue blonde Bombe -
Die schlaue blonde Bombe

Von wegen „schwaches Geschlecht“: Die israelische Kriminologin Dr. Anat Berko ist anderer Meinung: „Frauen sind gefährlicher als Männer.“ Es ist nur eine der Schlüsse aus einer Studie, die Berkos über weibliche palästinensische Selbstmordattentäterinnen veröffentlichte. Jahrelang hatte Berko Zugang zu Palästinensern in israelischen Gefängnissen. In unzähligen Gesprächen baute sie enge Beziehungen auf und erhaschte einen faszinierenden Blick in die Gedankenwelt palästinensischer Terroristen.

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Die Zukunft kommt aus Tel Aviv -
Die Zukunft kommt aus Tel Aviv

In wenigen Monaten beginnt in Israel das weltweit erste Pilotprojekt, das Elektroautos flächendeckend verkaufen will. Der kleine Staat im Nahen Osten will damit den Weg in eine sauberere, gesündere stabilere Zukunft weisen.

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Korruptionsaffäre erschüttert Israel -
Korruptionsaffäre erschüttert Israel

Jerusalemer mochten das Bauprojekt noch nie. Israelische Medien bezeichnen den riesigen Hochhauskomplex, der das „Holyland Hotel“ auf einem Hügel in der Stadt ersetzte, als „Schandfleck“. Neben dem Architektenstreit rangt sich nun angeblich „eine der größten Korruptionsaffären in der Staatsgeschichte“ Israels um die umstrittenen Luxuswohnungen. Zig Millionen Euro sollen Beamten zugeschoben worden sein, um den Bau der hässlichen Häuser mit dem traumhaften Ausblick zu genehmigen, Baurechte auszudehnen und Bauauflagen zu ignorieren. Als Hauptverdächtige gelten Ex-Premier Ehud Olmert, der zu Zeit der Planung als Jerusalems Bürgermeister amtierte, und sein Nachfolger Uri Lupolianski. Sechs Personen befinden sich bereits in Untersuchungshaft, eine Vielzahl hochrangiger Beamter steht unter Korruptionsverdacht.

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airberlin jetzt auch in Israel -
airberlin jetzt auch in Israel

Israel erfreut sich eines Besucherbooms. Das erkennen inzwischen auch deutsche Anbieter. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft airberlin steigt jetzt im großen Stil mit ein. Sie fliegt künftig Neun mal wöchentlich ins Heilige Land.

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Wo ein Wille ist da ist kein Weg -
Wo ein Wille ist da ist kein Weg

Jahrzehnte lang versuchte Israel den Waffenschmuggel in Rafah zu unterbinden. Seit wenigen Monaten bemühen sich die Ägypter mit derselben Absicht, und mit demselben Erfolg – nämlich vergeblich. Was Ausgaben in Milliardenhöhe und die Stationierung hunderter Soldaten nicht bewirken konnten, hat die Hamas jetzt mit einer Anordnung innerhalb von Stunden erreicht. Daraus kann man zwei wichtige Lehren ziehen.

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Hamas macht Tunnel dicht -
Hamas macht Tunnel dicht

Für eine Organisation, die seit Jahren für den freien Zugang zum Gazastreifen auch unter der Erde kämpft, war es ein unerwarteter Beschluss: In der Nacht zum Mittwoch wies das Innenministerium der radikal-islamischen Hamas die Betreiber aller Schmugglertunnel in Rafah an, das Grenzgebiet zu verlassen und ihre Tunnel zu schließen. Seitdem die Hamas die Macht in Gaza hat, ist sie nicht nur großen Spannungen mit Israel, Ägypten und der Fatah ausgesetzt. Sie gerät zunehmend auch in Zwist mit ihren ehemaligen Waffenbrüder anderer radikaler Splittergruppen.

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Bombe ist nicht gleich Bombe -
Bombe ist nicht gleich Bombe

Augenscheinlich geht es Israels Kritikern um Fairness: Wenn der Judenstaat verlangt, dem Iran wegen dessen Atomprogramm Daumenschrauben anzulegen, dann muss auch Jerusalem sein nukleares Waffenarsenal aufgeben. Kann man Teheran anzuprangern, während Israel angeblich hunderte Sprengköpfe besitzt? Messen Israel und seine Verbündeten mit zweierlei Maß? Die Antwort darauf lautet eindeutig: Ja. Und das ist nicht nur rechtlich und moralisch vertretbar, sondern sogar überlebenswichtig.

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Israel zunehmend isoliert -
Israel zunehmend isoliert

Israels Premier hat kurzfristig seine Teilnahme an der Atomsicherheitskonferenz in Washington abgesagt. Beobachter werten dies als Zeichen seiner zunehmenden Isolation und der andauernden Krise mit den USA.

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90 Jahre Keren Hayesod -
90 Jahre Keren Hayesod

Lange war der Keren Hayesod eine der wichtigsten Einrichtungen der zionistischen Bewegung. Jetzt feiert die ehemalige Bank der Zionisten ihren 90. Geburtstag. Trotzdem ist sie noch relevant.

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Von Pilgern und Fanatikern -
Von Pilgern und Fanatikern

An wohl keinem Tag werden die Quintessenz Jerusalems und die Problematik der Heiligen Stadt deutlicher als am Karfreitag, wenn sich hunderttausende Gläubige der drei monotheistischen Religionen auf dem Weg zu ihren Gebeten durch die engen Gassen der Altstadt aneinander vorbei drängen.

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US-Israel Krise eskaliert weiter -
US-Israel Krise eskaliert weiter

Beobachter bezeichnen die seit Wochen anhaltenden Spannungen zwischen Israel und den USA als „tiefste Krise seit Jahrzehnten“. Doch anstatt zu beruhigen, gießen Sprecher des rechten Lagers in Israel noch mehr Öl ins Feuer.

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Warum Israel allein bleibt -
Warum Israel allein bleibt

Die außenpolitische Isolation Israels wächst von Jahr zu Jahr. Längst gilt der Judenstaat nicht mehr als der kleine, sympathische David, der gegen eine arabische Übermacht ums Überleben kämpft. Stattdessen erscheint Israel als aggressiver Moloch, der seine Nachbarn terrorisiert. War man bisher in Jerusalem gewöhnt, Vorwürfe des UN-Rats für Menschenrechte zu ignorieren, weil sie von wenig glaubwürdigen Anklägern wie Libyen, China oder Saudi Arabien kamen, umfasst der Kreis der Israelkritiker und -feinde auch immer mehr westliche Staaten. In Umfragen bezeichnen Westeuropäer Israel als „größte Gefahr für den Weltfrieden“. Selbst die USA, Israels wichtigste und manchmal einzige Schutzmacht, schlagen neuerdings scharfe Töne gegen die Regierung in Jerusalem an. Warum das so ist erfahren Sie in diesem Artikel.

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Ruhiger Krisenherd -
Ruhiger Krisenherd

Einen internationalen Krisenherd stellt man sich anders vor. Für den Zankapfel, der in den vergangenen Wochen die „schwerste Krise in den Beziehungen zwischen Israel und den USA seit Jahrzehnten“ heraufbeschwört hat, ist Ramat Schlomo erstaunlich langweilig. Ramat Schlomo ist ein typischer Vorort, wie man ihn an den Rändern israelischer Großstädte findet: terrassierte Mehrfamilienhäuser, die in der grellen Mittagssonne weiß glänzen, ziehen sich entlang breiter Straßen, die die Namen berühmter Rabbiner tragen. Trotzdem spielte Siedlung, oder der Stadtteil, in der vergangene Woche eine entscheidende Woche im Nahostkonflikt. Ein Besuch vor Ort.

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Schlechte Aussichten für den Frieden -
Schlechte Aussichten für den Frieden

Wenn nichts mehr schiefgeht, sollen Israel und die Palästinenser endlich indirekte Friedensverhandlungen aufnehmen. Doch welche Erfolgsaussichten hätten diese neuen Gespräche? Ein Analyse.

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Von schlauen und weisen Männern -
Von schlauen und weisen Männern

Israels Botschafter Michael Oren in den USA war am Wochenende höchst besorgt. Die Beziehungen zu Israels wichtigstem Verbündeten befänden sich „in der tiefsten Krise seit dem Jahr 1975“, sagte er in einer Konferenzschaltung mit Israels Konsuln in den USA. Seitdem US-Vizepräsident Joe Biden vergangene Woche bei seinem Staatsbesuch vom Gastgeber, Israels Premier Benjamin Netanjahu, brüskiert wurde, eskalieren die Spannungen.

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Schwerste Krise seit Jahrzehnten -
Schwerste Krise seit Jahrzehnten

Israels Botschafter Michael Oren in den USA war am Wochenende höchst besorgt. Die Beziehungen zu Israels wichtigstem Verbündeten befänden sich „in der tiefsten Krise seit dem Jahr 1975“, sagte er in einer Konferenzschaltung mit Israels Konsuln in den USA. Seitdem US-Vizepräsident Joe Biden vergangene Woche bei seinem Staatsbesuch vom Gastgeber, Israels Premier Benjamin Netanjahu, brüskiert wurde, eskalieren die Spannungen.

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Krieg um Jerusalem -
Krieg um Jerusalem

Jerusalems Bürgermeister wollte ohne Rücksicht auf Verluste ein arabisches Stadtviertel sanieren. Sein Vorhaben stößt auf Misstrauen, Palästinenser drohen offen mit einer neuen Intifada. Premier Netanjahu hielt den Plan in letzter Minute auf.

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Mossad sucht Agenten -
Mossad sucht Agenten

Seit dem Tod eines Hamasfunktionärs in Dubai, der im Januar angeblich von Mossad Agenten ermordet wurde, erfreut sich der israelische Geheimdienst einer neuen Beliebtheit.

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Jihad gegen die Schweiz -
Jihad gegen die Schweiz

Die Spannungen zwischen Libyen, der Schweiz und der EU nehmen weiter zu. Die UN hat den Aufruf des libyschen Revolutionsführers Muammar Ghaddafi zum Jihad, zum heiligen Krieg, gegen die Schweiz verurteilt. Dies gehöre nicht in die Arena der internationalen Politik, sagte der Chef der UN in Genf Sergei Ordzhonikidze. Ghaddafi hatte Muslime in aller Welt zum heiligen Krieg gegen die Eidgenossen, „die Zionisten und fremde Einmischung“ aufgerufen. Jeder Muslim, der mit der Schweiz kooperiere, sei ein „Abtrünniger“, der wider „den Propheten, Gott und den Koran handelt“, sagte Ghaddafi.
Anlass für den Streit ist die Entscheidung einer Volksabstimmung in der Schweiz, die künftig den Bau von Minaretten verbietet. Als eigentlicher Hintergrund gilt jedoch die Verhaftung von Ghadaffis Sohn Hannibal, der 2008 in einem Genfer Hotel mehrere Angestellte misshandelt haben soll. Obschon die Anklage später zurückgezogen wurde, hat Libyen auf mehrere Ebenen Vergeltung geübt. Der Ölstaat hat Milliarden von Schweizer Konten abgezogen und Diplomaten zurückbeordert. Seit einem Monat verteilt Libyen den Bürgern aus 28 europäischen Staaten des Schengener Abkommens keine Visas mehr.

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USA sollen ihre Sachen packen -
USA sollen ihre Sachen packen

Kurz nachdem die USA in einer versöhnlichen Geste einen neuen Botschafter nach Syrien entsandten, erhielt Washington einen Stümper aus Damaskus. Die Amerikaner „wollen unsere Region dominieren, fühlen aber, dass der Iran und Syrien sie davon abhalten“, sagte Irans Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad auf einem Staatsbesuch bei Syriens Präsident Baschar Assad. „Wir sagen ihnen, anstatt sich hier überall einzumischen, sollten sie ihre Sachen packen und abhauen“, so Ahmadinedschad, der in Damaskus aus den Führer der libanesischen Hisbollahmiliz Hassan Nasrallah traf. Die Hoffnung, Syrien aus seiner Entente mit Teheran zu locken, scheint gescheitert. Assad bekräftigte mit der Unterschrift eines weiteren Abkommens seine enge Bindung an Iran. Ahmadinedschad äußerte ferner seine Hoffnung, dass der Staat Israel bald untergehen werde.

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EU spricht Westjordanland Palästinensern zu -
EU spricht Westjordanland Palästinensern zu

In einer prinzipiellen Entscheidung hat der europäische Gerichtshof in Luxemburg (EuGH) den Palästinensern das Westjordanland zugesprochen, zumindest zollrechtlich. Die Palästinenser beanspruchen das 1967 von Israel eroberte Gebiet für sich. Israel hingegen bezeichnet das Westjordanland als „umstrittenes Gebiet“, errichtet hier Siedlungen und will im Rahmen eines Friedensabkommens Teile des Landstrichs annektieren. In einem Rechtsstreit über die Produkte der Firma Brita entschied das EuGH nun, dass das Gebiet zollrechtlich unter palästinensischer Oberhoheit steht. Brita führt Sprudelwasserbereiter und Zubehör der israelischen Firma Soda-Club ein, die eine Fabrik in Mischor Adumim betreibt. Mischor Adumim ist das Industriegebiet von Ariel, der größten Siedlerstadt im Westjordanland.
   
Israel wie auch die palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben Zollabkommen mit der EU geschlossen und können Güter zollfrei einführen. Das EuGH entschied jedoch, dass für die Einführung von Gütern aus dem Westjordanland eine Herkunftsbestätigung des israelischen Zolls nicht ausreicht. Nur die PA könne hier die notwendigen Dokumente ausstellen. Damit stellt sich die EU auf die Seite der PA. Der Vorsitzende der israelischen Industrie- und Handelskammer Schraga Brosch bezeichnete das Urteil des EuGH als „Entscheidung mit einer politischen, nicht wirtschaftlichen Dimension. Seit Jahren erheben manche europäische Staaten Zoll auf Produkte, die in Siedlungen hergestellt werden. Für den Handel wird das Urteil kaum Konsequenzen haben“, sagte Brosch. Seit rund sechs Jahren wird Israel von der EU verpflichtet, den genauen Herkunftsort ausgeführter Waren anzugeben. In Großbritannien forderte die Regierung Händler bereits dazu auf, Waren aus Siedlungen besonders zu markieren.
Entscheidung der israelischen Regierung, auch Orte im Westjordanland zu „nationalen Kulturdenkmälern“ zu erklären und zu renovieren, stürzt die Region in neue Unruhen. Palästinas Präsident Mahmud Abbas warnt vor einem Religionskrieg, Sprecher palästinensischer Terrororganisationen drohen mit der Wiederaufnahme von Selbstmordattentaten. Israel weist die palästinensische Kritik als „Lügenkampagne“ zurück.

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Streit um Stammesväter -
Streit um Stammesväter

Eine Entscheidung der israelischen Regierung, auch Orte im Westjordanland zu „nationalen Kulturdenkmälern“ zu erklären und zu renovieren, stürzt die Region in neue Unruhen. Palästinas Präsident Mahmud Abbas warnt vor einem Religionskrieg, Sprecher palästinensischer Terrororganisationen drohen mit der Wiederaufnahme von Selbstmordattentaten. Israel weist die palästinensische Kritik als „Lügenkampagne“ zurück.

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Muslim zeigt Juden christliche Bruderliebe -
Muslim zeigt Juden christliche Bruderliebe

Tiefer kann man einen Spion nicht einbetten. Mosab Hassan Jussuf diente als der wichtigste Agent des israelischen Inlandsgeheimdienstes, dem Schin Bet. Mosab ist der Sohn Hassan Jussuf, ein Gründer der Hamas. Jahrelang verhinderte Mosab unzählige Attentate und half dabei, Erzterroristen ins Gefängnis zu befördern. Sein Motiv ist überraschender als die Tat: Er handelte nicht aus Gier, sondern aus Nächstenliebe und einem Wunsch nach Frieden.

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Mubarak unter Druck -
Mubarak unter Druck

Ein Jahr vor den entscheidenden Präsidentschaftswahlen wächst in Ägypten der Druck auf die Regierung. Kairo reagiert auf die Kritik von innen und von außen mit massiver Unterdrückung jeder Opposition.

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Operation verlängert erstmals Penis -
Operation verlängert erstmals Penis

Israelischen Chirurgen ist es erstmals mit einer neuen Methode gelungen, ein männliches Geschlechtsorgan entschieden zu verlängern und wieder voll funktionstüchtig zu machen.

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Sensationelle Funde in Jerusalem -
Sensationelle Funde in Jerusalem

Neue Funde neben dem Tempelberg in Jerusalem könnten eine Jahrzehnte alte Debatte über die Genauigkeit der Bibel entscheiden. Die Archäologin Elat Masar will die Stadtmauern König Salomos gefunden haben. Kritiker erwarten die Untersuchung der „potentiell sensationellen Funde“ mit Spannung.

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Mord wird zum Debakel -
Mord wird zum Debakel

Der Verdacht, dass der Mossad im Januar einen Hamasfunktionär in Dubai ermordete und dabei europäische Pässe nutzte erhärtet sich. Der perfekte Auftragsmord entwickelt sich zum diplomatischen Debakel. Die Dokumentation der Polizei in Dubai deckt geheime Arbeitsmethoden des Mossad auf, Schlampereien der israelischen Agenten lassen den gefürchteten Geheimdienst zuehmend in schlechtem Licht erscheinen.

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Politik in altem Stein -
Politik in altem Stein

Seit Jahrtausenden ringen Völker, Imperien und Staaten um die Herrschaft im „Heiligen Land“. Wer in der Gegenwart als rechtmäßiger Erbe gelten will, muss die Vergangenheit beherrschen. In diesem Identitätskampf ist jedes Mittel Recht. Das Arsenal reicht vom Bleistift, der auf Karten Ortsnamen festhält, über archäologische Funde und Schriften, bis zum Sprengstoff.

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Umstrittener König -
Umstrittener König

Kein biblischer Charakter wird im heutigen Israel so verehrt wie der fintenreiche König David. Die Debatte um die Historizität des rotschöpfigen Lausbuben entzündet in Israel vehemente Debatten.

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Mossad in Erklärungsnot -
Mossad in Erklärungsnot

Der israelische Geheimdienst Mossad wird hinter der Ermordung eines hochrangigen Hamasfunktionärs in Dubai im Januar verdächtigt. Nun könnte der Zwischenfall diplomatische Konsequenzen haben, da die vermeintlichen Mörder gefälschte europäische Pässe nutzten. Österreich soll als „Kommandozentrale“ für die Aktion gedient haben.

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Krieg in der Steckdose -
Kampf in der Steckdose

Im heißen Kampf um die Macht im Gazastreifen müssen die Bewohner des verarmten Landstrichs frieren. Weder Hamas noch Fatah wollen die Stromrechnungen der Bevölkerung begleichen.

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Riesenschniedel -
Riesenschniedel

Miangul Akbar Zeb war bisher einer der erfolgreichsten Diplomaten Pakistans. Doch die Weigerung mehrerer arabischer Staaten, ihn als Botschafter zu empfangen, setzte seiner steilen Karriere vorerst ein Ende. Grund der Ablehnung: Zebs Name.

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Mieterstreit mit internationalen Konsequenzen -
Mieterstreit mit internationalen Konsequenzen

Im Ostjerusalemer Stadtviertel Scheich Dscharrah ist der Streit um Mietsrechte mehr als nur ein juristisches Problem. Israelische Siedler prozessieren gegen Palästinenser, aber die Fälle werden nicht nur vor Gericht, sondern auch auf der Bühne der internationalen Diplomatie, türkischen Archiven und durch Straßenproteste und Polizeieinsätze entschieden. Anatomie eines großen Konflikts um kleine Häuser.

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Neuer Terror zur See -
Neuer Terror zur See

Palästinensische Terrororganisationen suchen ständig neue Wege, um Israel aus dem Gazastreifen anzugreifen. Jetzt haben sie den Weg über Meer entdeckt.

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Professoren auf Achse -
Professoren auf Achse

Seit dem Jahr 2002 hat der Staat Israel die Zuwendungen an die Universitäten um 20% gekürzt. Um diesem Trend entgegenzuwirken, begannen Professoren jetzt mit einer Lächeloffensive.

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Der coolste Killer in Nahost -
Der coolste Killer in Nahost

Seit dem mysteriösen Tod eines hochrangigen Hamasfunktionärs in einem Luxushotel in Dubai vor zehn Tagen ist der israelische Geheimdienst wieder in aller Munde. Der Mord an Mahmud Mabhuh, der zwei israelische Soldaten ermordet und für den militärischen Nachschub der Hamas in Gaza verantwortlich gewesen sein soll, wird Meir Dagan zur Last gelegt. Dabei hat der kleine Mann mit Glatze, Gehstock und dem gemütlich dicken Bauch so gar nichts von James Bond an sich. Trotz seines braven Erscheinungsbilds bezeichnete ihn aber selbst die ägyptische Regierungszeitung Al-Ahram vor kurzem als „Israels Supermann“. Seit rund acht Jahren führt Meir Dagan Israels legendären Geheimdienst „Mossad“. Unter der Leitung des ehemaligen Berufssoldaten hat der „lange Arm Israels“ seinen angeschlagenen Ruf wiederhergestellt. Inzwischen wird fast jeder mysteriöse Todes- oder Unfall im Iran oder der arabischen Welt Dagans Leuten angerechnet. Israel schweigt sich zufrieden aus.

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Phoenix aus der Asche -
Phoenix aus der Asche

Zweieinhalb Jahre hat Mosche Haelion, 85, im Vernichtungslager Auschwitz überlebt, in dem er seine gesamte Familie verlor. Für den Buchautor und Offizier a. D. hat der 65. Jahrestag der Befreiung des Lagers keine besondere Bedeutung. Ein Interview mit einem der letzten Überlebenden.

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Auschwitz in Jerusalem -
Auschwitz in Jerusalem

Der Axel Springer Verlag hat die originalen Pläne des Vernichtunsglagers Auschwitz der Holocaust Gedenkstätte Yad Vaschem übergeben. Zum ersten Mal erhielt nun die israelische Öffentlichkeit Zugang, um die Architektur des Todes zu besichtigen.

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Wenn tote Kinder Freude machen -
Wenn tote Kinder Freude machen

Immer wieder bringt der Raketenbeschuss israelischer Städte aus Gaza die ganze Region an den Rand des nächsten Krieges, da Israel keine Rakete mehr unbeantwortet lässt. Ein Interview mit den Männern, die mit Bomben Politik machen wollen.

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Terroristische Gedanken lesen -
Terroristische Gedanken lesen

Im Kampf gegen den Terror waren die Attentäter bisher im Vorteil: Sie konnten sich unerkannt ihrem Ziel nähern. Eine israelische Firma behauptet nun, dem ein Ende zu machen. Ihr Gerät soll Terroristen bereits im Vorfeld identifizieren können – indem sie ihre Emotionen liest.

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Tunnelblick -
Tunnelblick

Im Grenzgebiet von Rafah, zwischen dem palästinensischen Gazastreifen und der ägyptischen Sinaihalbinsel, tummelten sich lange hauptsächlich Schmuggler und Händler. Doch nun geht die ägyptische Regierung entschlossen gegen die Schmuggler vor. Scharfschützen auf beiden Seiten verdrängen die Kaufleute, die Spannung wächst. Ein Interview mit einem Schmuggler, der schon bald arbeitslos werden könnte.

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Handels- oder Kriegsschauplatz -
Handels- oder Kriegsschauplatz?

Bisher war Rafah, die geteilte Stadt an der Grenze zwischen dem palästinensischen Gazastreifen und dem ägyptischen Sinai, ein Eldorado. Bewohner konnten sich an einfachen Konsumgütern bereichern. Egal ob Zigaretten, Benzin, Zement oder Potenzpillen - alles wurde mit hohen Margen an Schmuggler verkauft, die es mit horrenden Gewinnspannen durch Tunnel in den belagerten Gazastreifen brachten. Der schnelle Reichtum soll jetzt ein Ende haben, zumindest wenn es nach der Regierung in der fernen Hauptstadt Kairo geht.

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Vom Freund zum Feind -
Vom Feind zum Freund - Kommentar zu den Regierungskonsultationen in Berlin

In der israelischen und deutschen Presse besteht nur wenig Interesse für die Regierungskonsultationen, die am Montag in Berlin stattfanden. Sensationshungrige Journalisten ignorieren dieses Treffen völlig zu Recht. Bahnbrechende Entwicklungen sind nicht zu erwarten, händeringend suchten Vertreter beider Seiten im Vorfeld nach Gesprächspunkten für die Minister. Die bilateralen Beziehungen sind so klar und unproblematisch, dass das meiste ohnehin bereits auf bürokratischer Ebene geregelt wird. Hochrangige Vertreter des israelischen Außenministeriums betonten den „symbolischen Wert“ der Konsultationen. Man wolle der Öffentlichkeit die Intimität der neuen Normalität demonstrieren. 65 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sei nichts Außergewöhnliches mehr an einem hochrangigen Treffen zwischen den Regierungen beider Länder.

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Mann von mehr als 30 Frauen -
Mann von mehr als 30 Frauen

In einer Großrazzia verhaftete die Polizei in Tel Aviv gestern (Donnerstag) einen besonders erfolgreichen Poligamisten. Medienberichten zufolge lebte der 60 Jahre alte Goel Razon gleichzeitig mit mindestens 32 Frauen und zeugte mit ihnen mindestens 89 Kinder.

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Freispruch für Folter -
Freispruch für Folter

Ein Video, das eindeutig ein Mitglied der Herrscherfamilie der Vereinigten Arabischen  Emiraten bei der Folter zeigte, hätte eigentlich zur Überführung des Verbrechers ausreichen sollen. Doch ein Gericht sprach den Scheich jetzt frei. Der fadenscheinige Grund für den Freispruch: Der Bruder des Präsidenten sei medikamentös behandelt worden und deswegen nicht für sein Verhalten verantwortlich.

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Der sicherste Flughafen der Welt -
Der sicherste Flughafen der Welt

Er gilt als einer der sichersten Flughäfen der Welt. Trotzdem ist im Flughafen von Tel Aviv nichts von der weltweiten Panikstimmung zu spüren. Im Gegenteil, in Umfragen unabhängiger Organisationen wurde Ben Gurion International zum besten Flughafen des Nahen Ostens gewählt. In seiner Größenklasse rangiert er weltweit auf Platz zwei. Ein Blick hinter die sorgsam gehüteten Kulissen an dem Ort, an dem Israel gleichzeitig für Sicherheit, Bequemlichkeit und Effizienz sorgt.

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Kampf um die Tunnel -
Kampf um die Tunnel

Seit Jahren wird die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen belagert. Mehr als 500 Tunnel, durch die Schmuggler Waren aus Ägypten in den belagerten Landstrich einführen, erhielten das Regime bisher am Leben und sicherten seinem militärischen Arm den Nachschub. Doch Kairo will dem jetzt ein Ende machen und errichtet eine riesige Stahlmauer. Das Bollwerk ist eine Manifestation wachsender Spannungen zwischen pro-iranischen Islamisten und pragmatischen arabischen Regimes in der Region.

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Autobahn und Symbol -
Autobahn und Symbol

Die Autobahn 443 zwischen Tel Aviv und Jerusalem ist nicht nur verkehrstechnisch wichtig - Ein Urteil des höchsten Gerichtshofes in Jerusalem macht die Straße zum juristischen Schlachtfeld, in dem über die israelische Besatzungspolitik im Westjordanland gerungen wird.

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Hier geht es um den Kopf -
Hier geht es um den Kopf

Die FAZ am Sonntag veröffentlichte diesen Artikel am 27.12.2009. Für jeden, der mehr über die ultra-orthodoxen und ihre Hüte wissen will.

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Zurück zum Teufelskreis? -
Zurück zum Teufelskreis?

Nach Monaten relativer Ruhe droht das Westjordanland wieder in den Teufelskreis von Gewalt und Vergeltung zu verfallen. Das Wochenende brachte sieben Tote und viel Bitterkeit auf beiden Seiten. Die Zwischenfälle zeigen, wie schwierig es ist, Vertrauen aufzubauen, und wie leicht, es zu zerstören.

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Kommentar Keine Hoffnung aus Bethlehem -
Keine Hoffnung aus Bethlehem - ein Kommentar zu Weihnachten 2009

Der Nahe Osten gibt Weihnachten 2009 nur wenig Anlass zu Hoffnung. Doch Europa darf nicht aufgeben, und sollte die Region nicht von oben herab behandeln.

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Keine Zukunft für Christen -
Keine Zukunft für Christen

Offizielle Sprecher zeichnen ein harmonisches Bild der Koexistenz von palästinensischen Muslimen und Christen. Doch hinter den Kulissen reiben anhaltende Spannungen die kleine christliche Gemeinde Palästinas völlig auf. Eines nicht so fernen Tages könnte es im Heiligen Land überhaupt keine Christen mehr geben.

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Weihnachten nicht allein -
Weihnachten nicht allein

Ein deutsch-österreichisch-palästinensischer Musiker will seinen ehemaligen Landsleuten in Bethlehem diese Weihnacht zeigen, dass sie nicht allein sind. Künstler aus aller Welt sind ihm in die Geburtsstadt Jesu gefolgt, um die Bewohner mit einem Gratiskonzert zu erfreuen.

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Augusta in neuem Glanz -
Augusta in neuem Glanz

In einer Stadt, in der Immobilien eher Anlass zu Streit als Grund zu Versöhnung sind, dient ausgerechnet ein deutsches Gebäude als Begegnungsstätte für Juden, Christen und Muslime und als Zeichen der Versöhnung der drei Religionen. Vor 100 Jahren wurde die von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Augusta Viktoria Kirche auf dem Ölberg eingeweiht. Im kommenden Jahr wird der restaurierte Festsaal wieder in Betrieb genommen. Auch Juden und Muslime halfen maßgeblich bei der Instandsetzung des preußischen Kaisersaals. Zu Weihnachten hat Pastor Michael Wohlrab, der das historische Gebäude verwaltet, endlich wieder Grund zu Hoffnung.

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Von Segeln und Siedlern / Kommentar -
Segel und Siedler / ein Kommentar

Jeder, der in seinem Leben einmal beim Segeln navigieren musste, weiß, dass selbst kleine Fehler große Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn man einen Kurs für ein weit entferntes Ziel festlegt, reicht ein Messfehler von einem Grad, um statt am erwünschten Ort ganz woanders anzukommen. Ähnlich verhält es sich mit der israelischen Siedlungspolitik. Sie hat den Staat in den vergangenen vierzig Jahren völlig in die Irre geführt. 
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Krieg gegen die Siedler? -
Krieg gegen die Siedler?

Die israelische Regierung will im Notfall mit massiver Gewalt gegen Siedler vorgehen. Der israelischen Bürgerarmee droht vor diesem Hintergrund eine der schwersten Zerreißproben ihrer Geschichte.

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Gaza - ein Jahr nach dem Krieg -
Gaza - ein Jahr nach dem Krieg

Ein Jahr nach dem Krieg zwischen Israel und der Hamas hat der kleine Landstrich den Schrecken noch nicht überwunden, Zerstörung ist an vielen Stellen noch immer sichtbar. Stimmen aus Gaza.

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Interviews - Gaza ein Jahr danach -
Interviews - Gaza, ein Jahr danach

Ein Jahr nach dem Krieg im Gazastreifen führte ich zwei Interviews mit den Beratern und Sprechern der Premiers von Israel und des Gazastreifen. Ahmed Jussuf ist der engste Vertraute von Ismail Haniyah, dem Premier der Hamas. Mark Regev war bereits in der Regierung Ehud Olmerts, die den Krieg in Gaza führte, Sprecher des Premiers. Er ist einer der wenigen hochrangigen Beamten, die von der neuen israelischen Regierung übernommen wurden.

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Israel, Israel rufts aus dem Wald -
"Israel, Israel" rufts aus dem Wald

Israel ist das einzige Land auf der Welt, das das neue Jahrtausend mit mehr Baumbestand begonnen hat als das Jahrhundert zuvor. Früher war es die zionistische Ideologie die Menschen dazu trieb, Bäume anzupflanzen. Heute versteht man auch die ökologische Bedeutung der Wälder, die in der Wüste sprießen.

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Siedlungsbaustop Ja oder Nein? -
Siedlungsbaustop - Ja oder Nein?

M
it seinem Schlingerkurs zum Frieden gelingt es Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, Verbündete wie Gegner im gleichen Maße zu verwirren und gegen sich aufzubringen. Nachdem er mit einem zehnmonatigen Moratorium über den Neubau von Siedlungen im Westjordanland seine Wähler unter den Siedlern verprellte, beschwert sich nun die Linke, der Premier betreibe ein doppeltes Spiel.

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Tempelberg als Pulverfass -
Der Tempelberg als Pulverfass

Immer mehr religiöse Splittergruppen träumen davon, in Jerusalem wieder einen jüdischen Tempel zu errichten. Doch der Traum könnte zum Albtraum werden. Muslime warnen vor einem drohenden Weltkrieg.

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Kommentar: Wirklich pragmatisch? -
Kommentar: Wirklich pragmatisch?

Wie kann man im Heiligen Land Frieden stiften? Sollte man zuerst versuchen, die Palästinenser zu einen, oder zuerst einen Friedensvertrag forcieren? Kann nur ein Präsident, dem es gelang, Frieden zu bringen, die Palästinenser unter seiner pragmatischen Herrschaft einen, oder sind die Palästinenser nur Verhandlungspartner, nachdem sie bereits geeint wurden? Diese Fragen gleichen der Debatte vom Huhn und dem Ei. Für den Friedensprozess sind sie ähnlich relevant. Die einzig relevante Frage lautet: Wollen beide Seiten überhaupt Frieden, und wenn ja, was für einen?
Seit rund sechzehn Jahren wird ergebnislos verhandelt. Hoffnungsvolle Euphorie ist Zynismus gewichen, der Prozess, der Vertrauen stiften sollte, säte Misstrauen. Israelis bescherte er statt Sicherheit Terror und Krieg, Palästinensern statt Freiheit Siedlungen und Armut. Wem kann man es verdenken, wenn er Absichtserklärungen der Gegenseite keinen Glauben mehr schenkt?

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Kommentar: Netanjahu verkündet Baustop -
Kommentar: Netanjahu verkündet Baustop

Handelt es sich um eine historische Entscheidung, oder nur um einen politischen Schachzug? Niemand weiß, wie die Verhängung eines zehnmonatigen Sieldungsbaustopps im von Israel 1967 besetzten Westjordanland zu verstehen ist. Israels Premier Benjamin Netanjahu geht mit dieser Ankündigung weiter als alle seine Amtsvorgänger. Noch nie wurde ein solches Moratorium verhängt. Für den ehemaligen Hardliner ist es eine ideologische Revolution, Judäa und Samaria, das eigentliche biblische Israel, als umstrittenes Gebiet zu behandeln, auf das auch die Palästinenser einen Anspruch haben. Auch wenn den Palästinensern die Verkündung nicht weit genug geht, hat diese Entscheidung eine historische Dimension.

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Netanjahu verkündet Baustop -
Netanjahu verkündet Baustop

E
s sei eine „weitreichende und schmerzhafte“ Entscheidung, die er verkünde, sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in einer eigens einberufenen Pressekonferenz am Mittwoch Abend in Jerusalem. Seine Regierung werde in den kommenden zehn Monaten im israelisch besetzten Westjordanland einen Siedlungsbaustop verhängen. „Ich hoffe, dass diese Entscheidungen dabei helfen wird, die Verhandlungen mit den Palästinensern wiederaufzunehmen, um den Konflikt ein für allemal zu beenden“, erklärte Netanjahu seinen von manchen als historisch gewerteten Schritt. Allerdings waren die Zugeständnisse begrenzt: Öffentliche Gebäude und Bauvorhaben in Ostjerusalem, das Netanjahu weiterhin als „unsere souveräne Hauptstadt“ bezeichnete, sind von dem Verbot ausgenommen.

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Bundesaußenminister Westerwelle in Israel -

Bundesaußenminister Westerwelle in Israel

 

 

 

Bundesaußenminister Guido Westerwelle schaffte es bei seinem Antrittsbesuch in Israel und Palästina nur einmal kurz auf die Hitliste der israelischen Nachrichten. Die newssüchtigen Israelis hörten ganz genau hin, als er sich weigerte, die Vermittlungsbemühungen des Bundesnachrichtendienstes im Gefangenenaustausch zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas Stellung zu kommentieren. Ansonsten ging der Besuch im skandalreichen nahöstlichen Pressealltag völlig unter. In Deutschland mag der Besuch noch Aufsehen erregen, in Israel gilt die Visite eines deutschen Außenministers längst als Routine.

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Seine Entscheidung sei... -

Seine Entscheidung sei...

 

 

 

Seine Entscheidung sei „unwiderruflich“ und werde nicht diskutiert. In seiner gesamten Karriere zeigte der palästinensische Präsident Mahmud Abbas sich selten so entschlossen wie an jenem Donnerstag Abend Anfang November, als er versuchte, die Welt zu erschüttern. Er werde in den anstehenden Wahlen nicht mehr antreten, allen Gesuchen seines Volkes zum Trotz, sagte Abbas. Seine Sprecher beteuerten, es handle sich um kein diplomatisches Manöver, sondern das Ende der Karriere des pragmatischen palästinensischen Präsidenten.

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Regen als Segen und Fluch -

Regen als Segen und Fluch

 

 

 

Seit fünf Jahren herrscht in Palästina eine Dürre. Viele warten hoffnungsvoll auf den Winter. Doch im Gazastreifen sind tausende Menschen auch elf Monate nach dem Krieg gegen Israel noch ohne ein Dach über ihrem Kopf. Sie fürchten die kalte Jahreszeit. Selbst für die Mittelständler wird die Lage immer unerträglicher. Ein Bericht über den Alltag im belagerten Landstrich.

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Originelle Lösungen für die Not -

Originelle Lösungen für die Not

 

 

 

Die wirtschaftliche Lage im Gazastreifen wird immer schwieriger. Selbst der ehemalige Mittelstand wird zerrieben. Dabei kommen manche originelle Ideen, um der Notlage zu begegnen.

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Araber in Israel -

Israels Gesellschaft - dritter Teil

 

 

 

Israels Gesellschaft ist ein einzigartiges Mosaik verschiedenster Kulturen, Sprachen, und Weltanschauungen. Israel nennt sich auch der "Judenstaat". Jeder fünfte Israeli ist jedoch kein Jude, sondern Araber. Ein Blick auf die größte ethnische Minderheit im Land. Eine Bevölkerungsgruppe, die sich ständig zwischen Hammer und Amboss befindet. Hier der dritte Teil der Serie.

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Die Russen -

Israels Gesellschaft - zweiter Teil

 

 

 

Israel ist zwar nur ein kleines Land mit 7,4 Million Einwohnern. Im Verhältnis zu seiner Größe hat es jedoch mehr Einwanderer aufgenommen als jedes andere Land der Welt. Israels Staatsbürger wanderten aus mehr als 100 verschiedenen Ländern ein. Die größte Gruppe neuer Einwanderer kam in den neunziger Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion. Die mehr als 1 Million neuen Bürger wurden von ihrer Heimat ebenso geprägt, wie sie sie in ihrem eigenen Sinne veränderten. Israels Gesellschaft ist ein einzigartiges Mosaik verschiedenster Kulturen, Sprachen, und Weltanschauungen. Ein kleiner Blick ins Innere, in drei Teilen. Hier der zweite Teil.

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Die Haredim -

Israels Gesellschaft - erster Teil

 

 

 

Israel mag ein kleines Land sein, aber hier leben Menschen aus mehr als 100 verschiedenen Ländern. Israels Gesellschaft ist ein einzigartiges Mosaik verschiedenster Kulturen, Sprachen, und Weltanschauungen. Ein kleiner Blick ins Innere, in drei Teilen. Hier der erste Teil über die Haredim - die Ultra-Orthodoxen.

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Ein Schlag ins Wasser -

Ein Schlag ins Wasser

 

 

 

Der geplatzte Waffenschmuggel aus dem Iran an die Hisbollah weckt Fragen hinsichtlich des Sinns hinter dem Einsatz der UNIFIL im Libanon. Die Hisbollah rüstet, allen Weltsicherheitsratresolutionen zum Trotz, für den nächsten Krieg gegen Israel.

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Willkommen in Silicon Wadi -

Willkommen in Silicon Wadi

 

 

 

Der Motorradunfall war das Beste, was Avi Yaron in seinem Leben geschehen konnte. Als er schwer verletzt in ein Tel Aviver Krankenhaus eingeliefert wurde, entdeckten die Ärzte bei den Untersuchungen einen seltenen Hirntumor mit schlechter Prognose. Yaron ließ sich von der Diagnose nicht entmutigen und suchte den besten Hirnchirurgen in den USA auf. Doch selbst der konnte den Tumor nicht völlig entfernen. Der Arzt wollte Yaron Hoffnung machen: „Irgendwann wird jemand eine Mirkokamera erfinden, mit der man dreidimensionale Aufnahmen in deinem Kopf machen kann. Wenn das schnell genug geschieht, werde ich dich wieder operieren und heilen.“ Yaron wollte aber nicht abwarten. Er entschloss sich die Kamera selber zu bauen und gründete vor zehn Jahren die Firma Visionsense. Inzwischen produziert Visionsense eine 3,4 Millimeter große Kamera, die sich in den Körper einführen lässt und dreidimensionale Bilder liefert. Yaron ist heute tumorfrei und schweigt sich bescheiden über sein Gehalt aus.

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Der Iran in Jemen -

Der Iran in Jemen

 

 

 

Man wolle kämpfen, bis man die Huti Rebellen, diese „tyrannische, verräterische Söldnertruppe, zur Strecke gebracht“ habe. Die Kriegserklärung von Jemens Präsident Ali Abdallah Saleh ließ am Samstag keine Zweifel daran aufkommen, dass der sunnitisch geführte Jemen und das benachbarte Saudi Arabien diesmal entschlossen sind, einen Aufstand der schiitischen Minderheit in Nordjemen gewaltsam niederzuschlagen.

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Ein arabischer Siedler -

Ein arabischer Siedler

 

 

 

Der junge muskulöse Mann spricht akzentfrei Hebräisch, hat einen israelischen Pass, lebt in der Siedlung Ariel und zählt Siedler zu seinen Freunden. Wie viele Israelis glaubt er, dass die Palästinenser selbst für ihre Misere verantwortlich sind. Der 25 Jahre alte Soziologiestudent könnte einfach nur ein typischer israelischer Siedler sein: jüdisch, nationalistisch, ideologisch motiviert. Aber sein Name ist Muhammad Nasrallah, und er ist ein muslimischer Araber aus dem israelisch-arabischen Dorf Kalansua.

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Einsatz auf hoher See -

Einsatz auf hoher See

 

 

 

Israelische Kommandotruppen haben auf hoher See eine Waffenlieferung aus dem Iran an den Libanon abgefangen. Die neue Schmuggelroute könnte ein Indiz dafür sein, dass Syrien seine Bindung an den Iran lockert.

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Clinton gibt Israel Recht - Abbas bleibt allein -

Clinton gibt Israel Recht - Abbas bleibt allein

 

 

 

So zufrieden hat Israels Premier Benjamin Netanjahu schon lange nicht mehr in die Kameras gelächelt. Die USA haben sich im Streit um den Bau in den Siedlungen auf die Seite der Israelis geschlagen und den Palästinensern einen Rüffel erteilt. Im palästinensischen Ramallah hingegen ist man bitter enttäuscht. Früheren Forderungen zum Trotz wollen die USA Palästinenserpräsident Machmud Abbas so bald wie möglich wieder bedingungslos an den Verhandlungstisch mit den Israelis bugsieren. Von Vorbedingungen an Jerusalem ist keine Rede mehr.

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Frauenrechte in Ägypten -

 

Frauenrechte in Ägypten

 

 

 

Für Engy Ghozlan war der Weg zu ihrer Universität in Kairo eine tägliche Feuerprobe:„Sexuelle Nötigung gehört in Ägypten für Frauen zum Alltag, besonders im öffentlichen Verkehr“, erzählt die 23-jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Männer pfiffen ihr nach, berührten sie ungefragt, oder zeigten ihr in Einzelfällen sogar ihre Genitalien. Die mutige Journalismusstudentin ließ sich aber nicht einschüchtern und meldete sich vor zwei Jahren im „Ägyptischen Zentrum für Frauenrechte“ freiwillig, um eine Studie zum Thema durchzuführen.

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Frauenrechte am arabischen Golf -

Frauenrechte am arabischen Golf

 

 

 

In Kuwait konnten Frauenrechtler diese Woche gleich zwei wichtige Siege für sich verbuchen. Das höchste Gericht entschied in einer Klage zu Gunsten weiblicher Parlamentsabgeordnete und gestattete ihnen, ihren Beruf auch ohne den Hidschab, dem traditionellen islamischen Kopftuch, auszuüben. Islamisten hatten die beiden frisch gewählten Parlamentarierinnen Rola Daschti und Asil al-Awadi verbannen wollen, da sie sich weigerten, den Hidschab zu tragen. Es war nicht der einzige Sieg der vier Frauen, die im Mai dieses Jahres erstmals ins Parlament gewählt wurden. Nur wenige Tage zuvor hatte ein anderes Gericht ein Gesetz aus dem Jahre 1962 außer Kraft gesetzt und erklärt, dass Kuwaits Frauen künftig auch ohne Zustimmung ihres Ehemanns einen Reisepass erhalten können. „Das ist hier nicht der Iran oder Saudi Arabien“, sagte die sichtlich zufriedene Daschti. In den Nachbarländern ist das Tragen des Hidschab gesetzliche Pflicht.

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Streit ums Wasser -

Streit ums Wasser 

 

 

 

Ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) beschuldigt Israel, den Palästinensern im Westjordanland und im Gazastreifen das Wasser abzugraben. Israelis bestreiten das vehement und behaupten, den Palästinensern sogar mehr Wasser zu liefern als sie eigentlich müssten. Wie in jeder Frage des Nahostkonflikts sind Fakten ihre Interpretation umstritten.

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Unruhen in Jerusalem -

Unruhen in Jerusalem

 

 

 

Am Wochenende wurde Jerusalem einmal mehr zum Brennpunkt des Nahostkonflikts. Israelische Polizisten lieferten sich an mehreren Stellen Straßenschlachten mit palästinensischen Jugendlichen, dabei wurden 21 Palästinenser festgenommen, mehr als 20 Demonstranten und drei Beamte wurden verletzt. Zwar herrschte gestern (Montag) eine gespannte Ruhe in der Stadt, doch schien es sich nur um eine Pause zu handeln. Extremisten auf beiden Seiten schienen bemüht, die Gemüter weiter anzuheizen um die religiöse Bedeutung Jerusalems für eigene Zwecke zu missbrauchen.

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Abbas spaltet Palaestinenser -

Abbas spaltet Palästinenser

 

 

 

Den Beschimpfungen aller Beteiligten zum Trotz waren arabische Vermittler seit mehr als einem Jahr bemüht, den seit zwei Jahren schwelenden Bruderkrieg zwischen den beiden mächtigsten palästinensischen Parteien zu beenden. Nun scheint die pro-westliche Fatah, die das Westjordanland kontrolliert, die Hoffnung auf Aussöhnung mit der islamistischen Hamas aufgegeben zu haben. Am Wochenende verkündete Palästinenserpräsident und Fatah-Vorsitzender Mahmud Abbas Wahlen für den 24. Januar 2010: „Wir mussten uns dem Gesetz beugen, als wir sahen, dass die Aussöhnung mit der Hamas scheitert“, sagte Abbas auf einer Sitzung des Zentralkomitees der PLO in Ramallah. „Der Beschluss ist unwiderruflich“, fügte er hinzu.

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Stillstand als Ziel -

Stillstand als Ziel

 

 

 

Er ist knapp sechs Monate im Amt, und schon hat Israels Premier Benjamin Netanjahu fast genau das erreicht, was er wollte. Im Inland sitzt er fest im Sattel. Seine Zustimmungsrate liegt bei über 60 Prozent, seine Opposition ist unsichtbar geworden. Die Arbeiterpartei, traditionell die wichtigste Bedrohung von links, ist Teil seiner Koalition und kann sie nicht verlassen solange ihr Vorsitzender Ehud Barak Dank haarsträubender Skandale mit seiner Unbeliebtheit Rekorde erzielt. Die einzige Oppositionspartei Kadima unter den uncharismatischen Zippi Livni ist in den öffentlichen Debatten kaum vernehmbar. Auch von rechts droht Netanjahu kein Aufstand. Solange er an seiner Friedenseinfrierpolitik weiter festhält und Siedlungen ausbaut wird sich sein Gegenüber, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, weigern, Gespräche zu führen. Damit ist Netanjahu der Pflicht enthoben, bedeutsame Zugeständnisse zu machen, die die Siedlerlobby verprellen könnten. Im Osten nichts Neues.

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Verlogen und destruktiv -

Verlogen und destruktiv

 

 

 

Mehr als 1000 Palästinenser, viele von ihnen Zivilisten, wurden während des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen im Januar getötet. Sie wurden von Bomben verbrannt, Kugeln durchlöchert, Granaten zerfleischt und unter den Trümmern ihrer eigenen Häuser begraben. Nun hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in einer Resolution Israel der Kriegsverbrechen bezichtigt. Er will die Angelegenheit dem Weltsicherheitsrat und vielleicht sogar dem internationalen Gerichtshof vorlegen. Das Leid der Palästinenser ist mehr als tragisch, aber handelt es sich dabei um Kriegsverbrechen?

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Israel bleibt allein -

Israel bleibt allein

 

 

 

Der Anblick ist schauerlich: Der Soldat stellt ein kleines Mädchen in einer Sackgasse. Mit einem Lächeln versucht die Kleine ihr Leben zu retten, doch der Mann zielt kaltblütig und zieht den Abzug. Blutüberströmt fällt das Kind zu Boden. Der Soldat ist ein Israeli, das Mädchen eine Palästinenserin, die Szene ist die freie Erfindung der Fernsehserie "Ayrilik", die mit einer Vielzahl derart grausamer Szenen geschmückt ist und dieser Tage im türkischen staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wird. Ayrilik ist nur Symptom dafür, dass die einst intimen Beziehungen zwischen Israel und der Türkei auf einem neuen Tiefpunkt angelangt sind, mit potentiell weit reichenden Folgen für die gesamte Region.

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Kämpfer für den Frieden -

Kämpfer für den Frieden

 

 

 

In seinem Privatleben scheint der palästinensische Premierminister Salam Fayad den Frieden in Nahost bereits verwirklicht zu haben. Auf Hochzeiten der israelischen Elite und Podiumsdiskussionen israelischer Universitäten ist er ein gern gesehener Ehrengast. Manchmal bekommt man den kleinen Mann mit der unerwartet männlich tiefen Stimme in den Gärten der Jerusalemer Luxushotels zu Gesicht, wenn er dort mit hochrangigen israelischen Politikern wie der ehemaligen Außenministerin und heutigen Oppositionsführerin Tzippi Liwni plauscht.

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Fayad setzt auf Diplomatie -

Fayad setzt auf Diplomatie

 

 

 

Drei Monate nach einer Pressekonferenz für die eigenen Medien stellte der palästinensische Premierminister Salim Fayad gestern in Ramallah seinen eigenen Friedensplan der internationalen Presse vor. Absicht ist die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates innerhalb von zwei Jahren. Bisher wurde Fayads Aufruf von den Israelis ignoriert. Doch der zähe Premier gibt nicht auf. Mit einer neuen Kampagne will er die Welt dazu bewegen, den Israelis die Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen und die Gründung eines Palästinenserstaates aufzuzwingen. Sollte der Staat Israel seinen Pflichten nicht nachkommen, wolle er einseitig Voraussetzungen für die Staatsgründung schaffen: "Wir sind proaktiv."

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Immer noch Tabu -

Immer noch Tabu

 

 

 

Sechzig Jahre nach dem Völkermord der Nazis an den Juden wird das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel vor allem von tiefer Freundschaft geprägt. Doch nun ist im Land der Schoa-Opfer ein Streit über die Kooperation zwischen einer israelischen und einer deutschen Stadt entbrannt. Das Vorhaben, die Jugend aus Dachau und Rosch Haayn einander näher zu bringen, wurde zum Eklat.

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Nahost sieht Obamas Nobelpreis kritisch -

Nahost sieht Obamas Nobelpreis kritisch

 

 

 

Die offiziellen Sprecher der amerikanischen Verbündeten im Nahen Osten waren gestern darum bemüht, US-Präsident Barack Obama zum Friedensnobelpreis zu gratulieren. Doch auf beiden Seiten des israelisch-arabischen Konflikts betrachtete die Bevölkerung den überraschenden Gewinn Obamas eher kritisch.

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Erster Deal zwischen Hamas und Israel -

Erster Deal zwischen Hamas und Israel

 

 

 

Dank deutscher Vermittlung wurde gestern die erste vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Erzfeinden Israel und der radikal-islamischen Hamas vollzogen. Israel entliess 19 inhaftierte Palästinenserinnen und erhielt dafür im Gegenzug ein Lebenszeichen vom Soldaten Gilad Schalit, der vor mehr als drei Jahren von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurde. Es ist der erste Handel, den Israels Hardline Premier Benjamin Netanjahu mit den Islamisten eingeht. Für die Hamas stellt der Deal einen Propagandasieg dar.

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Religion in der Siedlungspolitik -

Religion in der Siedlungspolitik

 

 

 

Sie sind nicht wegen des atemberaubenden Ausblicks hier. Friedlich rascheln die Zweige der grünen Olivenhaine auf den sanft rollenden Hügeln, die seit Menschengedenken bebaut werden und an Jesajas Versprechen erinnern, dass die Völker „ihre Schwerter zu Pflugscharen ... verschmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen.“.

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Jeder zu seiner Zeit -

Jeder zu seiner Zeit

 

 

 

In Jerusalem leben die Menschen nicht nur in unterschiedlichen Stadtvierteln, sondern auch in verschiedenen Zeitzonen. Religion wird am Zifferblatt erkenntlich.

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Obamas erster Nahostgipfel -

Obamas erster Nahostgipfel

Zum ersten Mal seit dem Wahlsieg des israelischen Hardliners Benjamin Netanjahu kam es in der Nacht zum Dienstag unter der Schirmherrschaft von US-Präsidenten Barack Obama in New York zu einem Gipfeltreffen zwischen der neuen israelischen Regierung und der palästinensischen Führung. Doch die Palästinenser waren sichtlich unbeeindruckt: Am Tag danach warnten sie sogar vor neuen Unruhen, während die Islamisten der Hamas den pragmatischen Präsidenten Machmud Abbas beschuldigten, vor Israel kapituliert zu haben. Allseits wurde betont, dass der Fototermin im schicken Waldorf Astoria nicht den Beginn von Friedensverhandlungen symbolisiere.

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Obama bringt Nahostgipfel zustande -

 

Obama verkündet Nahostgipfel

 

 

 

Nur einen Tag vorher hatte es so ausgesehen, als erfahre die Nahostpolitik des US-Präsidenten Barack Obama einen schweren Rückschlag. Doch im letzten Augenblick haben die USA einen Nahostgipfel zwischen Israelis und Palästinensern zustande gebracht. Die Erwartungen an das Treffen werden bewusst niedrig gehalten.

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Ist Hisbollah pleite? -

 

Ist Hisbollah pleite?

 

 

 

Ein Finanzskandal im Libanon stürzt nicht nur tausende betrogene Investoren in den Ruin, er könnte auch politische Konsequenzen haben. Unter den Verlierern befindet sich auch die schiitische Hisbollahmiliz, die hunderte Millionen Euro verloren haben soll.

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Wer ist der Böse? -

 

Wer ist der Böse?

 

 

 

Pünktlich zum jüdischen Neujahr soll im Nahen Osten ein neuer Friedensprozess beginnen. Die USA hoffen, noch während der UN-Vollversammlung in New York im September ein Gipfeltreffen zwischen Israels Premier Benjamin Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Machmud Abbas zustande zu bringen. Unter der Schirmherrschaft von US-Präsident Barack Obama soll damit der Grundstein für einen regionalen Verhandlungsprozess gelegt werden. Doch nicht alle Akteure tanzen nach der Pfeife des neuen Hausherrn in Washington. Ausgerechnet Israel übernimmt dabei die geächtete Rolle des Spielverderbers.
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Baustopp oder nicht? -

 

Baustopp oder nicht?

 

 

 

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu scheint sich dem westlichen Druck zu beugen und nähert sich der Verkündung eines Baustopps im israelisch besetzten Westjordanland. Doch kurz bevor die Arbeiten in den Siedlungen zum Erliegen kommen sollen, will der rechte Premier noch hunderte Baugenehmigungen erteilen, um seine rechten Koalitionspartner zu beruhigen. Das Vorhaben hat international scharfe Kritik ausgelöst.

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Russischer Frachter schlägt hohe Wellen -

 

Russischer Frachter schlägt hohe Wellen

 

 

Die vermeintliche Entführung des russischen Frachters „Arctic Sea“ und die spektakuläre Befreiungsaktion mitten im Atlantik geben Anlass zu immer neuen Spekulationen. Schon jetzt deckt sich die offizielle Version russischer Behörden nicht mit dem Wissenstand westlicher Medien. Gut informierte israelische Quellen berichten nun, dass die Entführung vom russischen Geheimdienst FSB inszeniert worden sein soll, um ein heimliches Waffengeschäft zwischen der russischen Mafia und dem Iran zu vertuschen.
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Frieden in zwei Jahren -

 

Frieden in zwei Jahren

 

 

In seinem Privatleben scheint der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad den Frieden schon verwirklicht zu haben. Auf Hochzeiten der israelischen Elite und Podiumsdiskussionen israelischer Universitäten ist er ein gern gesehener Ehrengast. Manchmal bekommt man den kleinen Mann mit der tiefen Stimme in den Gärten der Jerusalemer Luxushotels zu Gesicht, wenn er dort mit hochrangigen israelischen Politikern wie der ehemaligen Außenministerin und heutigen Oppositionsführerin Zipi Livni plauscht. Zwei Jahre gibt sich Fayad Zeit, um den Konflikt im Nahen Osten beizulegen – ein ehrgeiziges Ziel.

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Hart gegen Korruption -

 

Hart gegen Korruption

 

 

In Israel erklärte die Justiz der Politik offen den Krieg. Zwei ehemalige Minister traten gestern langjährige Haftstrafen für Bestechung oder Veruntreuung öffentlicher Gelder an, gegen den ehemaligen Premier Ehud Olmert wurde Anklage erhoben, gleichzeitig begann das Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen Staatspräsidenten Mosche Katsav, der beschuldigt wird, weibliche Angestellte belästigt und vergewaltigt zu haben. Israelische Medien loben die Prozesse als Beweis für die Unbestechlichkeit der Justiz und werten sie als Versuch, neue Normen im öffentlichen Leben durchzusetzen. Anhänger der Politiker wähnen hinter den Prozessen die systematische Verfolgung benachteiligter Bevölkerungsgruppen.

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Israel im Madonnafieber -

 

Israel im Madonnafieber

 

 

Israel mag sich selbst als jüdischen Staat bezeichnen, trotzdem sorgt der Besuch des amerikanischen Popstars Madonna hier für große Aufregung. Ihre Beliebtheit ist hier so groß, dass selbst Premierminister Benjamin Netanjahu und Oppositionsführerin Tzippi Liwni die Gelegenheit nutzen wollen, mit ihr fotografiert zu werden, und sie deswegen zum Mittagessen eingeladen haben. Die Karten für das erste Konzert von Madonna, das am 1. September im Stadtpark von Tel Aviv stattfinden soll, waren so schnell ausverkauft, dass die Veranstalter gleich noch ein zweites Konzert anhängen mussten.

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Zwischen Bibel, Toskana und Wildem Westen - die israelischen Siedlungen -

 

Zwischen Bibel, Toskana und Wildem Westen - die israelischen Siedlungen

 

 

Die israelischen Siedlungen im Westjordanland gelten als einer der größten Stolpersteine auf dem Weg zum Frieden. Die Palästinenser beanspruchen das Land für ihren Staat und fordern, die etwa 300.000 jüdischen Siedler zu evakuieren. Die Bewohner der rund 180 staatlich genehmigten Siedlungen und 90 illegalen Außenposten betrachten ihre Präsenz im Land der Bibel jedoch als Erfüllung eines göttlichen Auftrags oder als Schutzwall Israels vor palästinensischem Terror. Sie wollen die Siedlungen weiter ausdehnen.

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Unabhängig in zwei Jahren -

 

 

Unabhängig in zwei Jahren

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D
er palästinensische Premierminister Salam Fayad hat gestern einen eigenen Friedensplan vorgestellt. Laut dem 65 Seiten langen Dokument will seine Regierung spätestens in zwei Jahren einen unabhängigen Palästinenserstaat ausrufen, selbst wenn die Verhandlungen mit Israel bis dahin zu keinem Ergebnis geführt haben. Dieser Staat soll „friedliebend, demokratisch und progressiv“, ein „Symbol der Toleranz“ werden und sich auf den 1967 von Israel eroberten Gebieten befinden, mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die Zwischenzeit will Fayad nutzen, um die notwendigen Institutionen aufzubauen. Er will die Sicherheitsorgane der Palästinenser und die Wirtschaft stärken. Er plane die Errichtung eines internationalen Flughafens im Jordantal und Bahnverbindungen mit arabischen Nachbarstaaten. Fayad wird vom Westen gestützt und wurde von Präsident Machmud Abbas im Amt eingesetzt, besitzt aber keine eigene Machtbasis. Seine Partei konnte in Parlamentswahlen 2006 nur 2,4% und damit 2 von 132 Sitzen erringen.
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Lernen zwischen den Fronten - Schulkinder in Gaza -

 

Lernen zwischen den Fronten - Schulkinder in Gaza

 


Im palästinensischen Gazastreifen begann diese Woche das neue Schuljahr. Mit dem Ende der Ferien erfahren die Schüler im Klassenzimmer die volle Härte der existentiellen Probleme ihrer Gesellschaft. Armut, Not, Gewalt und politische Machtkämpfe sind im Jahr 2009 Teil ihres Alltags.

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Für Muslime beginnt heute der Ramadan -

 

Für Muslime beginnt heute der Ramadan


 


Für rund 1,2 Milliarden Muslime beginnt heute (Samstag) mit dem Fastenmonat Ramadan eine Zeit der Rückbesinnung auf religiöse und soziale Werte. Doch innerhalb der islamischen Welt löst die Kommerzialisierung des heiligen Monats heftige Debatten aus.

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Neuer US-Nahost Friedensplan im September -

 

Neuer US-Nahost Friedensplan im September


Die USA wollen im kommenden Monat einen eigenen, umfassenden Friedensplan vorstellen. Dies teilte ein Sprecher der ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak bei einem Besuch in Washington mit.

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Stoppt Netanjahu Siedlungsbau? -

 

Stoppt Netanjahu Siedlungsbau?


Die völlige Einstellung des Siedlungsbaus im besetzten Westjordanland ist die erste und schwerste Forderung des Westens an Israel. Ausgerechnet der Siedlungs-freundliche Premier Benjamin Netanjahu scheint dieser Forderung erstmals nachgekommen zu sein, will das aber aus Angst vor seinen rechten Koalitionspartnern nicht offen zugeben.

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Nicht extremistisch genug -

 

Nicht extremistisch genug


Am Wochenende bestätigte die radikal-islamische Hamas ihre Macht im Gazastreifen, diesmal im Kampf gegen noch extremistischere Splittergruppen der al-Qaida. Mehr als 24 Menschen kamen dabei ums Leben.

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Sex kann tödlich sein -

 

Sex kann tödlich sein


Der 32-jährige Mazen Abdul-Jawad aus dem saudi-arabischen Dschidda wollte nur mit seiner Virilität protzen. Doch im prüden Königreich könnte ihn das buchstäblich den Kopf kosten. Seitdem der junge Saudi einer libanesischen Talkshow von seinen sexuellen Eskapaden erzählte, sitzen er und drei seiner Freunde wegen „Kapitalverbrechen gegen die Scharia“, das islamische Gesetz, in Haft. Die Büros des Fernsehsenders wurden geschlossen.

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Im Osten nichts Neues -

 

Im Osten nichts Neues - Kommentar zum Parteitag der Fatah


Die Herausforderungen an jede Führung in Palästina sind gewaltig. Schwierige Friedensverhandlungen mit einem widerwilligen, nationalistischen Israel sind nur die Spitze des Eisbergs. Jede palästinensische Führung müsste ihr vom blutigen Bruderkrieg gespaltenes Volk einen. Sie müsste die marode Wirtschaft aufbauen, latente Korruption und Rechtlosigkeit bekämpfen, und zudem eine Generation friedliebender, produktiver Staatsbürger heranziehen. Nur so wären dauerhafter Frieden und ein funktionstüchtiger Palästinenserstaat überhaupt möglich.

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Fatah wählt neues Zentralkomitee -

 

Fatah wählt neues Zentralkomitee


In Bethlehem und Ramallah waren gestern viele davon überzeugt, dass sich lange Warten gelohnt hatte. Nach einem turbulenten Parteitag, dem ersten seit 20 Jahren, gab die palästinensische Fatah die Ergebnisse der internen Wahlen bekannt. Die „junge Garde“ habe sich gegen die „alte Garde“, die bisherigen Machthaber, durchgesetzt, posaunten nahöstliche Medien. Von zehn Kandidaten gelang nur vier die Wiederwahl ins entscheidende Zentralkomitee, 14 Funktionäre hingegen wurde neu gewählt. „Diese Wahlen leiten die Zukunft unserer Bewegung ein, einen neuen demokratischen Anfang“, sagte Muhammad Dahlan, einer der Wahlsieger. Doch ganz so „neu“ und „jung“, wie sich die Führung der Fatah jetzt präsentiert, ist sie genau so wenig, wie der Parteitag durchsichtig und demokratisch war. Keiner der Wahlsieger ist jünger als 50 Jahre. Sie sind stattdessen seit Jahrzehnten Teil des Establishments.


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Wer nicht hören will muss sehen -

 

Wer nicht hören will muss sehen


Die Badesaison ist für die Rettungsschwimmer in Israel eine stressvolle Zeit. Immer wieder plagen sie sich mit undisziplinierten Badegästen, die am Strand tun und lassen, was sie wollen. Ein Badewärter im südisraelischen Aschkelon hatte deswegen nur wenig Geduld für eine Gruppe von 20 Frauen, die gestern weitab vom öffentlichen Strand an einem Küstenabschnitt badeten, dessen Strudel und Untiefen berüchtigt sind. Sie ignorierten die wiederholten und lautstarken Anweisungen aus seinem Megafon, das Wasser zu verlassen. Daraufhin alarmierte der Bademeister die Polizei. Als ein Streifenwagen den Damen mit Blaulicht signalisierte, aus dem Meer zu steigen, löste sich der angestaute Ärger jedoch in Wohlgefallen auf. Es handelte sich um den alljährlichen Ausflug einer Gruppe Schwerhöriger und Taubstummer. Sie hatten ihre Hörgeräte am Strand gelassen, um sie vor Nässe zu schützen. „Gott sei Dank endete alles so“, gab der Bademeister erleichtert lachend zu Protokoll.

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Abbas kontrolliert Parteitag in Bethlehem -

 

Abbas kontrolliert Parteitag in Bethlehem


Heißblütige Debatten bis zum Handgemenge, schummrige Deals in verrauchten Cafehäusern, und aufgeregte Männer, die in einer Hand eine Zigarette und in der anderen ein Handy halten – in Bethlehem spiegelte die emotionsgeladene Atmosphäre auf dem Parteitag der palästinensischen Regierungspartei Fatah den Ernst der Lage wieder. Die Erwartungen sind enorm. Um den Verfall ihrer Partei aufzuhalten wollten junge Mitglieder die als korrupt verschriene Fraktion reformieren. Nach 20 Jahren ohne Parteitag wollten sie jetzt entscheidende Posten mit vertrauenswürdigen Aktivisten besetzen und ein neues, kämpferisches Programm durchsetzen. Doch am Freitag schien die „alte Garde“ um Machmud Abbas, dem Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die Lage fest im Griff zu haben.

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Pragmatiker oder Extremisten -

 

Pragmatiker oder Extremisten?


Es ist nachvollziehbar, weshalb Fatahaktivisten einen so gerechten Zorn über die undankbare Welt empfinden. Sie führen an, dass ihre Organisation stets den bewaffneten Kampf gegen Israel angeführt und die größten Opfer gebracht hat. Es war auch unter der Führung der Fatah, dass die Dachorganisation der Palästinenser PLO einen Friedensprozess mit Israel begann. Und was erhalten sie als Dank? Israel pfeift auf sie und baut weiter munter Siedlungen. Ihre Bevölkerung wendet sich lieber den Islamisten der Hamas zu, die erst vor 20 Jahren begonnen hat, Israelis in die Luft zu jagen, 25 Jahre nach dem ersten fatah Attentat.

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Fatah Parteitag in Bethlehem -

 

Fatah Parteitag in Bethlehem


Nach 20 Jahren ist es endlich so weit. Die Fatah, die wichtigste palästinensische Partei, die zuerst den bewaffneten Kampf und später die Verhandlungen mit Israel führte, hat ihren Parteitag in Bethlehem eröffnet. In der Geburtsstadt Jesu war die Vorfreude unverkennbar. In der Nacht zum Dienstag säumten hunderte Polizisten die Straßen, die mit gelben Fatah-Fahnen und Postern des legendären Führers Jassir Arafat geschmückt waren. Vor den großen Hotels der Stadt, in denen die mehr als 2000 Delegierten aus rund 70 Ländern untergebracht sind, herrschte die ausgelassene Stimmung eines Klassentreffens. Schnauzbärtige Männer begrüßten sich mit Küsschen auf beide Wangen, standen kettenrauchend herum und diskutierten über die Situation.

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Attentat auf Homosexuelle spaltet Israel -

 

Attentat auf Homosexuelle spaltet Israel


Auch zwei Tage nach dem Attentat auf ein Jugendzentrum der Homosexuellen Gemeinde in Tel Aviv, bei dem ein unbekannter Täter zwei Menschen tötete und 15 verletzte, kommt Israel nicht zur Ruhe. Das Land ist in zwei Lager gespalten. Das säkulare Israel stellt sich solidarisch hinter die Gemeinde der Homosexuellen. Gemeinsam beschuldigt man Rabbiner und religiöse Politiker, eine Atmosphäre des Hasses geschaffen zu haben, die den Anschlag ermöglichte. Das Attentat dominierte gestern die Presse, ganze Beilagen widmeten sich dem Leben der Homosexuellen im Land. Eine Karikatur setzte Rabbiner an einen Tisch mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, dem größten Staatsfeind Israels. Die populäre Tageszeitung Maariv prangerte in einem Kommentar die Orthodoxen an: das Töten, nicht die Liebe zwischen zwei Männern, sei eine Perversion; scheinheilige Rabbiner hätten die Jugendlichen in dem Homosexuellenclub für vogelfrei erklärt, nicht direkt, nicht laut, aber insgeheim in wöchentlichen Predigten.

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Attentat auf Homosexuelle in Tel Aviv -

 

Attentat auf Homosexuelle in Tel Aviv


In der Nacht zum Sonntag griff ein Unbekannter ein Gemeindezentrum von Homosexuellen in Tel Aviv an. Er tötete zwei Menschen, 15 wurden verletzt. Die Stadt, die international für ihre Toleranz und Lebensfreude bekannt ist, befand sich gestern in tiefer Trauer. In Medien und Politik hat das Attentat eine Sympathiewelle für Homosexuelle ausgelöst.

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Ende oder Neuanfang - Fatah vor dem Parteitag -

 

Ende oder Neuanfang - Fatah vor dem Parteitag


Sie nennt sich stolz „Harakat li Tahrir Filastin“ – Bewegung zur Befreiung Palästinas. Im Ausland kennt man ihr Ananym - Fatah. In den vergangenen vier Jahrzehnten war sie die wichtigste palästinensische Partei, unter ihrem legendären Vorsitzenden Jassir Arafat bestimmte sie maßgeblich die Geschicke ihres Volkes. Im Westjordanland kann man die Fatah kaum übersehen. Die Fatah-dominierte palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat alle Hauptstraßen mit Parteiflaggen geschmückt. Im heißen Sommerwind flattern die gelben Fähnchen neben der Staatsflagge und den weißen Bannern der al Aqsa Brigaden, des gewaffneten Arms der Partei. Anlass ist ein historischer Parteitag, der ab dem 4. August in Bethlehem stattfinden soll. Doch der Schmuck kann kaum darüber hinwegtäuschen, dass die einst mächtige Partei sich in einer tiefen Krise befindet. Der historische Parteitag könnte statt eines Neuanfangs den Beginn ihres Untergangs symbolisieren.

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Shoppen fürs Vaterland -

 

Shoppen fürs Vaterland


Während der zweiten Intifada war Nablus im Westjordanland Hauptstadt des palästinensischen Terrorismus. Bewaffnete Banden kontrollierten die Straßen, täglich fiel die israelische Armee in die Stadt ein. Jetzt hat sich das ehemalige wirtschaftliche Herz des Landes auf seine Tradition besonnen. Statt zu kämpfen, sollen die Palästinenser jetzt einkaufen. Im ganzen Westjordanland kehrt Normalität in den Alltag zurück.

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Finanziert die EU ein Arafatmuseum? -

 

Finanziert die EU ein Arafatmuseum?


Seit Monaten beklagt sich die palästinensische Autonomiebehörde (PA) über Geldmangel. Rund eine Milliarden Euro werden dem Staatshaushalt im Jahr 2009 voraussichtlich fehlen. Dieses Defizit wird von westlichen Geberstaaten gedeckt. Diese Woche hat das Regierungskabinett eine neue Anwendung für die Spendengelder gefunden. Es genehmigte 1,5 Million Euro für die Errichtung eines Museums in Ramallah zu Ehren des verstorbenen Präsidenten Jassir Arafat. „Die Regierung hat der Bitte unseres Präsidenten Machmud Abbas entsprochen und die erste Phase des Baus genehmigt“, sagte Jamal Zakkout, Pressesprecher des Premierministers, unserer Zeitung. Das Museum soll das Leben und den Kampf Arafats und der von ihm geführten palästinensischen Befreiungsbewegung verewigen. Die laufenden Kosten sollen später ebenfalls von der PA getragen werden. Das Museum soll neben dem Arafat-Mausoleum entstehen, das vor rund drei Jahren eingeweiht wurde. Es hatte den palästinensischen Fiskus, und somit indirekt die Geberstaaten, rund 1,2 Mio. Euro gekostet.

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Deutsche Spuren in Tel Aviv -

 

Deutsche Spuren in Tel Aviv


Zu Recht gilt Tel Aviv als die israelischste aller Städte. Schon Thomas Mann bewunderte bei seinem Besuch in Palästina 1930 die Stadt, „in der der Polizist, der Chauffeur und der Bürgermeister, der Schriftsteller und der Straßenkehrer Juden sind, die ausschließlich Hebräisch sprechen … die Sport treiben und in ihre hebräische Oper gehen“. Die Metropole feiert in diesem Jahr den hundertsten Jahrestag ihrer Gründung. Sie ist das Zentrum der hebräischen Kultur, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Herz Israels. Doch Tel Aviv, der „Frühlingshügel“, ist auch eine Mischung verschiedenster Kulturen. Einwanderer aus rund 150 Staaten kamen ins Land und brachten ihre Gewohnheiten und Baustile mit. Eine der wichtigsten Gruppen, die das Stadtbild Tel Avivs beeinflussten, waren Juden und Christen aus Deutschland.

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Fatah Parteitag - Anfang vom Ende? -

 

Fatah Parteitag - Anfang vom Ende?


In wenigen Tagen soll in Bethlehem wieder Geschichte geschrieben werden. Palästinenserpräsident Machmud Abbas hat die Stadt zur Gastgeberin eines historischen Parteitages auserkoren. Sollten am 4. August tatsächlich wie geplant rund 1500 geladene Parteimitglieder in die Stadt strömen, könnten sie gleich zwei Jubiläen feiern:„Ich bin überglücklich“, sagt Fatahmitglied und Mitorganisator Abdallah Frangi. „Es ist nicht nur der erste Parteitag der Fatah seit 20 Jahren, sondern auch das erste Mal nach 45 Jahren, dass eine palästinensische Partei eine Konferenz in ihrer Heimat im Westjordanland abhalten kann.“

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Fatah gegen Hamas - und Fatah -

 

Fatah gegen Hamas - und Fatah


Der Bräutigam wollte gerade unter dem Jubel hunderter Gäste auf die Bühne steigen, als eine Explosion die Hochzeitsfeier in Khan Junis im Süden des Gazastreifens abrupt unterbrach. Nachdem der Rauch sich verzogen hatte, war die Bühne eingestürzt, mehr als 50 Menschen lagen verletzt am Boden. Alltag im palästinensischen Bürgerkrieg. Seitdem die islamistische Hamas in einem blutigen Coup im Sommer 2006 den Gazastreifen in Besitz nahm, liefert sie sich täglich einen blutigen Kampf mit ihrer Erzrivalin Fatah, die das Westjordanland kontrolliert. Während die Welt sich auf Israels Siedlungspolitik konzentriert, löst sich die palästinensische Gesellschaft in ihre Bestandteile auf.

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Abschreckung funktioniert -

 

Abschreckung funktioniert


Fröhlich kreischen die planschenden Kinder im Becken. Der Rettungsschwimmer versucht vergeblich, Jungen und Mädchen vom Kopfsprung ins Wasser abzuhalten. Das Schwimmbad von Sderot sieht aus wie jedes deutsche Schwimmbad in den Sommerferien. Hier ist es aber ein ungewohntes Bild. Vier Jahre lang war der Pool von Sderot Sinnbild für den Kriegsalltag im Süden Israels. Sderot wurde seit dem Jahr 2000 fast täglich aus dem Gazastreifen beschossen. Doch heute ist das einst leere und verfallende Becken wieder mit Wasser und Kindern gefüllt. Drei Jahre nach dem Libanonkrieg und sechs Monate nach dem Krieg im Gazastreifen sind Israels Nord- und Südgrenzen ruhig.

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100 Jahre Tel Aviv - Stadt der Widersprüche -

 

100 Jahre Tel Aviv - Stadt der Widersprüche

Noch bevor ihr erstes Haus vor 100 Jahren errichtet wurde war Tel Aviv bereits eine Großsstadt, zumindest in den Köpfen mancher ihrer Gründerväter. Die einen sahen in ihr die höchste Errungenschaft des Zionismus, die anderen seinen Untergang. Bis zum heutigen Tag begleiten Diskussionen die Stadt, in der das kulturelle, wirtschaftliche und geistige Herz Israels schlägt. Das Konglomerat der Wolkenkratzer, die aus dem Nichts wuchsen, ist ein Ort voller Gegensätze und Widersprüche.

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100 Jahre Tel Aviv - Eine Stadt entdeckt sich selbst -

 

100 Jahre Tel Aviv - Eine Stadt entdeckt sich selbst

Lange war in Tel Aviv „alt“ Synonym für „hässlich“ oder „überflüssig“. Der Zionismus wollte alles im Rahmen sozialistischer Funktionalität neu erfinden.  Denkmalschutz und Ästhetik erschienen wie kleinbürgerlicher Balast. Doch nun entdecken die Tel Aviver die Schönheit ihrer Stadt und ihre ausländische Wurzeln von Neuem, zum Vorteil für Bewohner und Besucher.

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Saudi Arabien und Israel kooperieren -

 

Saudi Arabien und Israel kooperieren

Saudi Arabien soll Israel die Nutzung seines Luftraums für einen Angriff auf den Iran gestattet haben. Dies berichtete gestern die britische Tageszeitung Sunday Times. Jerusalem hat den Bericht umgehend dementiert. Er sei „von Grund auf falsch“ und entbehre „jeder Grundlage“, hieß es aus dem Amt des israelischen Premiers ungewöhnlich schnell und kategorisch. Doch selbst wenn der Bericht der Sunday Times, die in vergangenen Monaten wiederholt reißerisch über israelische Vorbereitungen für einen Schlag gegen den Iran berichtet hat, überzogen ist, ist er vor dem Hintergrund einer langsamen Annäherung zwischen Israel und der arabischen Welt zumindest glaubhaft. Beide Seiten wollen sich gemeinsam gegen die Bedrohung von Seiten Irans und militanten Islamisten wehren.

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Ein Parkplatz als Politikum -

 

Ein Parkplatz als Politikum

Ein öffentlicher Parkplatz ist in Jerusalem zu einem heiß debattierten Politikum geworden. Zehntausende Israelis gehen seit Wochen für und wider die Öffnung des Parkhauses am Samstag auf die Straßen. Am Wochenende wurde bei Unruhen ein Demonstrant lebensfährlich schwer verletzt und 57 Menschen verhaftet. Doch geht es dabei nicht um Parknot. Den Ultra-Orhodoxen Juden, auf Hebräisch „Haredim“, die Gottesfürchtigen genannt, ist die Eröffnung des Parkplatzes ein undenkbares Gräuel, gilt ihnen doch der Samstag als heiliger Sabbat, an dem man unter anderem auch kein Auto fahren darf. Bisher konnten sie die Schließung öffentlicher Parkplätze erzwingen. Doch Nir Barkat, der im vergangenen November als Vertreter der säkularen Israelis in den Wahlkampf zog und zum Bürgermeister Jerusalems gewählt wurde, will dem Einfluss der Haredim in Jerusalem ein Ende bereiten. Der Kampf ums Parkhaus mutiert damit zum Machtkampf um den Charakter einer Stadt, die den drei monothesitischen Religionen heilig ist und in der jede kleine Veränderung mindestens einen Bevölkerungsteil bis aufs Blut reizt.

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Arabische Sicht auf Teheran -

 

Arabische Sicht auf Teheran

In der arabischen Welt sind die Reaktionen auf die Ereignisse in Teheran gespalten. Auf Seite der pro-iranischen Achse in der Region, wie der Hamas, Hisbollah und Syrien, gratulierte man Machmud Achadinedschad zu seinem Wahlerfolg. Die Wahl zeige „die Vitalität des iranischen Volkes, und ihr Vertrauen darauf, dass ihre Stimmen einen echten Wert besitzen“, kommentierte die regimetreue syrische Zeitung Tischrin. Sie ließ ein Loblied auf Achmadinedschad folgen, dessen Politik dem Iran nicht nur wieder „Macht verliehen“ habe, sondern auch den Sturm der internationalen Finanzkrise hätte überstehen lassen. Hisbollahchef Hassan Nasrallah erklärte die Demonstranten in den Straßen Teherans kurzerhand zu Volksfeinden der Iraner. Laut Hamassprecher Fausi Barhum demonstrierten die Ergebnisse, dass es dem Iran gelungen sei, seine Bevölkerung vor westlichen Einflüssen zu schützen. Barhum äußerte die Hoffnung, dass der Iran auch künftig die Hamas unterstützen werde.

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Israels Blick auf Teheran -

 

Israels Blick auf Teheran

Ein einziger Aspekt bestimmte bis vor kurzem die Sichtweise Israels bezüglich der Wahlen und Unruhen in Teheran. “Die iranische Bedrohung”, sprich das suspekte Atomprogramm eines Landes, dessen Präsident wiederholt Israels Existenzrecht in Frage gestellt hatte, beherrscht hier den politischen Diskurs und stellt alle anderen Herausforderungen in den Schatten. Parteien des gesamten politischen Spektrums sind sich darin einig, dass von den nuklearen Bemühungen Teherans die größte Bedrohung für den Fortbestand des Staates ausgeht. Bislang leuchtete man deswegen die Unruhen im Land der Mullahs einzig von dieser Warte aus. Doch seitdem die Massen in Teheran nicht mehr nur gegen Staatspräsident Machmud Achmadinedschad auf die Straße gehen, sondern auch Parolen gegen den geistlichen Führer Ali Khamenei skandieren, erwacht langsam ein für Israel ungewöhnlicher Optimismus. Die Umwälzungen im Iran könnten weit reichende Konsequenzen für den Staat der Juden haben.

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Israelische Reaktionen auf Netanjahus Rede -

 

Israelische Reaktionen auf Netanjahus Rede

Feindbilder und politische Trennlinien sind in Israel normalerweise rigide festgelegt. Premierminister Benjamin Netanjahu ist für die meisten Linken, die eine Kompromisslösung mit den Palästinensern anstreben, ein rotes Tuch. In den Augen der Rechten galt er vielen als Garant einer Groß-Israel Politik, hatte er doch wiederholt verkündet, ein israelischer und ein palästinensischer Staat schlössen einander aus. Doch mit seiner außenpolitischen Grundsatzrede, in der er der Gründung eines Palästinenserstaates unter gewissen Bedingungen zustimmte, hat Netanjahu am vergangenen Sonntag die Lager gespalten und verwirrt. Dementsprechend vielfältig sind die Reaktionen auf eine Rede, die manche als historisch bewerteten.

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Quadratur des Kreises -

 

Quadratur des Kreises - Kommentar

Es war ein Versuch der Quadratur des Kreises. In seiner mit Spannung erwarteten programmatischen Rede musste der israelische Premier Benjamin Netanjahu Israels wichtigsten Bündnispartner, die USA, befriedigen, und sich als Pragmatiker erweisen, ohne sich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen und seine rechten Koalitionspartner zu vergraulen. Dies scheint ihm größtenteils gelungen. In seiner in Israel als „historisch“ gewerteten Rede nahm der Hardliner-Premier erstmals das von ihm bisher gemiedene Wort „Palästinenserstaat“ in den Mund, verteidigte das „natürliche Wachstum“ der Siedlungen aber versprach, sie nicht weiter ausdehenn zu wollen.

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Netanjahus Grundsatzrede -

 

Netanjahus Grundsatzrede
Sichtlich bemüht, die Spannungen mit Washington beizulegen, ging der israelische Premier Benjamin Netanjahu gestern (Sonntag) in einer programmatischen Rede auf einen Teil der Forderungen von US-Präsident Barack Obama ein. Der als Hardliner ins Amt gewählte Premier befürwortete grundsätzlich „die Gründung eines demilitarisierten Palästinenserstaates“, knüpfte diese Bereitschaft aber an zahlreiche Bedingungen. Seine Zukunftsvision beinhalte „zwei freie Völker, die Seite an Seite leben, wobei jeder seine eigene Flagge und seine eigene Regierung hat.“ Israel wolle kein anderes Volk beherrschen, betonte Netanjahu. Obamas schwierigster Forderung nach einem völligen Baustopp in den besetzten Gebieten kam Netanjahu allerdings nicht nach. Netanjahu suchte den internationalen Druck zu besänftigen:“Wir haben nicht vor, neue Siedlungen zu errichten, und werden auch kein Land für die Erweiterung bestehender Siedlungen beschlagnahmen“. Doch das absichtlich amorph definierte „natürliche Wachstum“ der Siedlungen will der Premier, der mit Hilfe der israelischen Rechten vor zweieinhalb Monaten an die Macht gekommen ist, weiterhin ermöglichen.

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Im Osten was Neues -

 

Im Osten was Neues - Kommentar
Just an dem Tag, an dem Europa sich für EU-feindliche Parteien, demokratische Desinteresse und Osteuropa sich für die Ewig-Gestrigen entschloss, erweist sich die Krisenregion Nahost als Hoffnungsschimmer. Die libanesischen Parlamentswahlen brachten den Extremisten der Region, angeführt vom Iran und seinem libanesischen Vasallen der Hisbollah, einen unerwarteten Rückschlag und verliehen den Pragmatikern Auftrieb.

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Wahlen im Libanon -

 

Nasrallah zieht den kürzeren - Wahlen im Libanon
Die Feiern in Beirut begannen lange bevor die offiziellen Ergebnisse der libanesischen Parlamentswahlen bekannt gegeben wurden. Hupende Autos füllten die Straßen, Freudenschüsse und Feuerwerke erhellten den Nachthimmel, während die Anhänger Saed Hariris den Wahlsieg ihrer pro-westlichen Koalition aus Sunniten, Christen und Drusen ausgelassen zelebrierten. Pragmatiker im Nahen Osten atmeten entspannt auf, als klar wurde, dass der befürchtete Wahlsieg des pro-iranischen Lagers, angeführt von der schiitischen Hisbollahmiliz, stellvertretend für die Extremisten der gesamten Region, ausgeblieben war.

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Netanjahu gegen Siedler -

 

Trick oder Politik - Netanjahu lässt Außenposten räumen

Innerhalb einer halben Stunde hatten die israelischen Polizisten ihre Aufgabe vollbracht. Ein großes Aufgebot von Beamten war in der Nacht zum Mittwoch auf den Hügeln in der Umgebung der Stadt Hebron erschienen, um zwei illegale Außenposten zu räumen. Die „Federmann Farm“ und der Hügel Nummer 18 bestanden nur aus Zelten und kleinen Hütten, die sechs Jugendlichen vor Ort leisteten keinen Widerstand. Es ist bereits das zweite Mal, dass die rechte Regierung Benjamin Netanjahus Außenposten im umstrittenen Westjordanland räumen lässt. Vergangene Woche war Maos Esther geräumt worden. Zehn weitere Außenposten sind vom Verteidigungsministerium gewarnt worden, dass ihnen ein ähnliches Schicksal blühe. Verteidigungsminister Ehud Barak versprach, das Problem der Außenposten innerhalb von Wochen gelöst zu haben. Sollte Barak seine Drohung umsetzen, ginge die rechte Regierung weitaus entschiedener gegen ihre eigene Machtbasis, die Siedler, vor, als ihre linke Vorgängerin unter Ehud Olmert, die keine Außenposten räumte.

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Hisbollah gegen den SPIEGEL -

 

Hisbollah gegen den SPIEGEL

Mit scharfen Worten dementierte gestern die libanesische Hisbollahmiliz einen Bericht im deutschen Magazin „Der Spiegel“. Der hatte am Wochenende Quellen im Uno-Sondertribunal, das den Mord untersucht, zitiert die behaupteten, die vom Iran und Syrien gestützte Schiitenmiliz stünde hinter der Ermordung des ehemaligen libanesischen Premiers im Februar 2005. Der Tod des populären pro-westlichen Politikers, einer der wichtigsten Rivalen der Hisbollah, hatte tiefe Umwälzungen im Libanon nach sich gezogen, wie dem Abzug syrischer Truppen nach jahrzehntelanger Besatzung.

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Israel hat gewaehlt - arabische Sicht -
 
 
 
 
 
Israel hat gewählt - Die Sicht der Araber
 

Noch in den Mittagsstunden des Wahltages herrschte in den Stäben der arabischen Parteien Israels Panikstimmung. Die Wahlbeteiligung in den arabischen Dörfern in Nordisrael lag bei lediglich zehn Prozent, um rund 20% niedriger als bei jüdischen Wählern. „Jeder, der nicht wählt, gibt de facto seine Stimme für Liebermann ab“, versuchte Mahamid Wael, Sekretär des islamischen Ausschusses der Vereinigten Arabischen Liste (UAL), seine Klientel vor einem Wahlsieg der ultra-nationalistischen Partei des moldawischen Einwanderers Avigdor Liebermann zu warnen. Liebermann hatte eine araberfeindliche Wahlkampagne gefahren.

 
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Willkommen

Kein anderer Teil der Erde hält die Welt seit Jahrzehnten so in Atem wie die Krisenregion Nahost. Sie spielt nicht nur in der internationalen Diplomatie, sondern auch für Weltwirtschaft und -frieden eine zentrale Rolle. Eines der Kernprobleme der Region ist die Auseinandersetzung um Israel/Palästina - ein Land, das den drei großen monotheistischen Religionen heilig ist. Doch er ist bei weitem nicht die einzige Kontroverse eines mit Rivalitäten übersäten Raums.


{multithumb}Ein Berichterstatter, der diese kritische Region dem deutschen Leser verständlich machen will, sollte mehrere Vorraussetzungen erfüllen:

Einerseits muss er tiefe Kenntnisse des Nahen Ostens, seiner Geschichte, Kulturen, Sprachen und Politik, mitbringen. Andererseits muss er genug mit dem Westen vertraut sein, um die Eigenarten dieser Region erkennen, transportieren und erklären zu können. Zudem muss er wissen, wie man die Spreu vom Weizen trennt, denn die Medien sind mit Propaganda gefüllt, und verbreiten mehr Unwissen und Verwirrung als Aufklärung.

D
er deutsch-israelische Journalist und Autor Dr. Gil Yaron erfüllt diese Bedingungen und ist deswegen seit Jahren ein gefragter Analyst für Zeitungen, Radio und Fernsehen.

Herzlich Willkommen auf Gil Yarons Homepage!

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