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Ein bisschen Licht -
Ein bisschen Licht


Iran wählt, Israel reagiert - ein Kommentar.

© Gil Yaron 2013
 
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Nur Fassade? -
Nur Fassade?


Israels Führung und die arabische Welt wurden vom Wahlsieg Hassan Ruhanis überrumpelt. Doch bis auf wenige Experten ist Jerusalem überzeugt, dass sich fast nichts geändert hat: Der Iran bleibt nach wie vor eine globale und existentielle Gefahr, heißt es hier. Nur es jetzt schwieriger werden dürfte, die Welt davon zu überzeugen.

© Gil Yaron 2013
 
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Wichtiger Schritt -
Wichtiger Schritt


Ein Kommentar zu der Entscheidung Barack Obamas, den Rebellen endlich Waffen zu liefern.

© Gil Yaron 2013
 
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Und der Sieger ist… Assad? -
Und der Sieger ist… Assad?


Lang sah es so aus, als sei der Sturz des syrischen Präsidenten Baschar Assad nur eine Frage der Zeit. Nun hat sich das Blatt gewendet. Assads Truppen rücken mit fremder Hilfe immer weiter vor. Die Rebellen fürchten das Ende und fordern vom Westen Waffen.

© Gil Yaron 2013
 
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Wasser oder Blut -
Wasser oder Blut


Äthiopien hat den Bau eines Damms am Blauen Nil begonnen und leitet ihn dafür um. Ägypten fürchtet nun akuten Wassermangel, und droht mit „allen Optionen“, wenn auch nur „ein Tropfen Wasser“ gestohlen werde. Doch Kairos Möglichkeiten sind beschränkt. Aus der Wasserkrise könnte eine neue Revolution werden.

© Gil Yaron 2013
 
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Sicher im Krisengebiet -
Sicher im Krisengebiet


Mit der Anreise von sieben Nationalmannschaften zur Fußballeuropameisterschaft der U-21 steht Israel einmal auf ganz andere Weise im Mittelpunkt des Interesses der Weltmedien. Die größte Sorge gilt dem Auftreten der eigenen Nationalmannschaft – von Sicherheitsbedenken keine Spur.

© Gil Yaron 2013
 
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Written by Gil Yaron   
Friday, 10 February 2012
Unklarer Weg

Der Jahrestag des Sturzes von Präsident Husni Mubarak ist in Ägypten kein Anlass zu ausgelassener Freude. Das hat viele Gründe - nicht bloß, weil der Alltag für die meisten Ägypter seither schwieriger und unsicherer statt leichter geworden ist. Die Armut wird größer. Die staatliche Planwirtschaft taumelt bedrohlich am Rand des Abgrunds während alle neun Monate eine Million neue Bürger geboren werden, die alle fortgebildet, gefüttert und mit einer Arbeit versorgt werden müssen – ohne dabei auf Naturschätze, Devisenreserven oder ausreichende Infrastruktur zurückgreifen zu können. Der Polizeistaat ist einem Verbrecherparadies gewichen. Die Willkür der Herrschenden dauert an: Noch immer wendet das Militär das Ausnahmerecht an, schüchtert tausende seiner Gegner ein, macht Kritiker mundtot oder steckt sie hinter Gitter. Selbst eine perfekt funktionierende Demokratie hätte es schwer, solche gewaltige Herausforderungen zu bewältigen.
   
Und Ägypten ist auch ein Jahr nach dem Sturz Mubaraks noch weit davon entfernt eine liberale Demokratie zu sein. Ja - nach Jahrzehnten wurde erstmals demokratisch ein Parlament gewählt, doch Wahlen sind nur ein kleiner, erster Schritt auf dem langen Weg zur Freiheit. Jetzt überwiegt die Ungewissheit: Niemand weiß, welche Vollmachten die gewählten Volksvertreter später haben werden, und welche Rolle das Militär im Staat übernehmen wird.

Demokratie kann nur bestehen, wenn die Schwachen und Andersdenkenden geschützt, gehört und respektiert werden. Doch ob die Islamisten ihren Einfluss nach ihrem Wahlsieg in diesem Sinne nutzen werden bleibt fraglich. Ihr Appetit wächst mit ihren Erfolgen. Versprachen sie anfangs, im Rahmen einer breiten Koalition nur 30% der Sitze anzustreben, kämpften sie zuletzt allein um die absolute Mehrheit. Winkten sie vorher ab, als es um den Posten des Präsidenten ging, suchen sie nun nach einem eigenen Kandidaten. Aus ihrer Sicht ist das verständlich – warum sollten sie sich einschränken, wenn sie doch auf legalem Weg mehr Macht erringen können?

Ihre Aussagen sahen darauf ab, säkulare Gegner und den Westen zu beruhigen. Doch es beruhigt wenig, dass die offiziellen arabischen und englischen Webseiten der Muslimbruderschaft so unterschiedlich sind, dass man denken könnte, sie beschrieben zwei gegnerische Parteien. Die englische betont Toleranz und Pragmatismus, die arabische die Tugenden eines puristischen Islams. Die dreimonatige Haftstrafe des bekannten Schauspielers Adel Imam für die „Diffamierung des Islams“, oder der Abbruch der Dreharbeiten an der Kairoer Ain Shams Universität, nur weil die Röcke der Schauspielerinnen den Studenten den Muslimbrüder zu kurz waren, sind Anzeichen einer besorgniserregenden totalitären, intoleranten Islamisierung.

Ein Jahr nach dem Sturz  sind nur zwei Dinge klar: Die demokratische Revolution hat gerade erst begonnen, sie ist fragil und kann durch etliche Entwicklungen gestoppt oder aufgerollt werden. Bevor Demokratie den Ägyptern eine bessere Zukunft beschert, steht das Volk vor einer schweren Gegenwart.

© 2012 Gil Yaron - Making the Middle East Understandable

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© 2013 Gil Yaron - Making the Middle East Understandable